Muss ich mir Sorgen machen?

3 Feb 2010 In: Erzieherin

Kind2 kommt nach Hause, hängt selbständig seine Schwimmsachen auf, räumt eigenständig seine Müslischale in die Spüle, beendet unaufgefordert seine Hausaufgaben, füllt eigeninitiativ die leere Wasserkanne, liegt wie selbstverständlich um 21:30 Uhr im Bett:
muss ich mir Sorgen machen? :-)

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Fitness ohne Fitnesstudio?

2 Feb 2010 In: Krankenschwester

Wenn man in einem schmalen Haus mit vielen Etagen wohnt, dann ist es gut für die Fitness, wenn man immer auf die am weitesten entfernte Toilette geht.
:-)

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Wie spare ich für den Urlaub?

2 Feb 2010 In: Finanzmanagerin

Leider (für uns) fährt Kind1 mit der Schulklasse eine Woche ins Kleine Walsertal und nimmt unsere komplette Urlaubskasse mit.
Also muss neues Geld her. Aber woher nehmen?

Der Goldesel im Keller wurde uns geklaut, die reiche Erbtante hat sich noch nicht zu erkennen gegeben und die Geschichte mit dem Sterntaler draußen im Hemd hat zu einer Erkältung, aber nicht zu Reichtum geführt.

Also geht die Finanzmanagerin es auf die pragmatische Art an und spart.
Jedes 2EURO-Stück wandert in die Spardose. Und zwar jedes, dass sich am Abend noch im Portemonnaie befindet.
Damit werde ich
+ zum einen diese unverhältnismäßig schweren Geldstücke los, die mein ganzes Portemonnaie zerreißen und
+ zum anderen spart sich da schnell was zusammen und
+ zum dritten tut es nicht so furchtbar weh als wenn ich 10 Euro-Scheine weglegen würde.

64 Stück sind jetzt schon in der Dose, die Kinder lieben es, sie zu zählen, zu multiplizieren.
100 Stück ist das Ziel: bin gespannt, wann wir das erreicht haben.

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Wollen Kinder bemuttert werden?

1 Feb 2010 In: Unternehmerin

Die Unternehmerin ist voll motiviert heute zu Hause und will es der Erzieherin mal so richtig zeigen.

Piepmatz I
Creative Commons License photo credit: Bundscherer

Es gibt ein Mittagessen statt Müsli, die Kinder werden nach den schulischen Erlebnissen ausgefragt und die Unternehmerin will sich voll ‘einbringen’.
Aber ach, welche Enttäuschung, die Kinder wollen dieses Betütelt werden überhaupt nicht.
Sie haben ihren eigenen Rhythmus, wenn sie nach Hause kommen, sie sind gewohnt, alleine zurecht zu kommen, sie müssen erstmal ausspannen, bevor sie erzählen können.
Die Unternehmerin zieht sich beleidigt an ihren PC zurück, die Erzieherin feixt und die Kinder essen Müsli.
So spontane MutterAttacken muss ich mir wohl abgewöhnen :-)

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Richtige Entscheidung?

29 Jan 2010 In: Psycho-Therapeutin

Es gibt Entscheidungen, um die man lange ringt, die lange unklar sind und die man sich nicht leicht macht. Tausend Lösungen werden angeboten, man windet sich und folgt unsicher der einen oder anderen Spur. Doch man fühlt, dass man immer noch auf der Suche ist und die alles entscheidende Entscheidung noch im Nebel verharrt.
Und plötzlich ist eine neue Entscheidung da und sie fühlt sich gut an.
Das ängstliche Bauchgefühl ist weg und man spürt eine Art Sicherheit in sich aufkeimen. Man möchte aufatmen und es stiehlt sich seit langer Zeit mal wieder ein Lächeln ins Gesicht.
Dann weiß man: das ist die richtige Entscheidung!

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Sterben die BIOLäden?

27 Jan 2010 In: Köchin

Der BIOLaden uns gegenüber macht zu.
Das ist sehr bedauerlich, aber wir müssen uns da auch an die eigene Nase packen.
Hat die Köchin nicht nur dann den Salat dort gekauft, wenn er beim Großeinkauf vergessen worden war?
Hat die Finanzmanagerin nicht die Kinder getrimmt, das größte Brot für den günstigsten Preis dort zu kaufen?
Haben wir nicht immer die Milch gekauft, die bereits am Kauftag ihr Midesthaltbarkeitsdatum verfallen hatte und somit zum halben Preis abgegeben wurde?

Den ganzen anderen Einkauf haben wir im Discounter erledigt. Dort wird ja mittlerweile das schlechte Gewissen durch den Aufdruck BIO ebenfalls bestens befriedigt. Und preislich macht es einen riesen Unterschied.
Die reinen BIOFreaks scheinen verschwunden zu sein.
Für mich ist der BIOAspekt gar nicht so ausschlaggebend wichtig, weil ich den Anbau und seine Tricks der BIOEtikettErschleichung nicht beurteilen kann.
Überzeugt haben mich jedoch die kurzen Lieferwege, weil hauptsächlich Produkte aus der Region in unserem BIOLaden verkauft wurden. Und wenn ein Apfel nicht weit reisen muss, dann kann er erstens länger am Baum reifen und zweitens spart das TransportVerschmutzungen.

Hinzu kommt: durch den BIOLaden war die Parkplatzfluktuation sehr groß und die Unternehmerin hatte auch abends die Chance, einen Parkplatz in Hausnähe zu ergattern, weil immer mal wieder ein Käufer oder ein Mitarbeiter wegfuhr. Damit ist jetzt dann auch Schluß.
Und wir sind es selber schuld!

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Allein allein

26 Jan 2010 In: Psycho-Therapeutin

…ich bin allein.
Ich bin im Büro allein.
Ich bin im ganzen Haus allein.
Ich renne vom Keller bis zum Dach und bin immer noch allein.
Ich verscheuche die Vögel und bin sogar im Garten allein.
Allein.

Wie war das noch? Was macht man, wenn man mal alleine ist?

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Schule = Neugierdekiller?

26 Jan 2010 In: Erzieherin

Der Schulweg heute morgen hat lange gedauert. Es gab soviel zu entdecken.

good question
Creative Commons License photo credit: e-magic

+ Warum knirscht der Schnee?
+ Warum sind die Fußspuren von gestern gefroren?
+ Wie genau kann man aus dem gefrorenen Fußabdruck auf den Schuh schließen?
+ Welche Fußspuren kann man auf einer zugeschneiten Rasenfläche entdecken?
+ Warum ist der Fußabdruck des Hundes tiefer im Schnee als der Abdruck der Amsel?
+ Warum ist auf einer großen Rasenfläche mit Baumbestand nur unter einem der Bäume kein Schnee?

Alleine diese ganzen Erklärungen zu diesen ganzen Fragen haben einen ganzen Schulvormittag aufgewogen.

+ Dann kamen wir zu Eisflächen, auf denen man wunderbar schliddern konnte.
+ Dann kamen wir zu Pfützen, deren zartes Eis ganz wunderbar zerbarst, als wir darauf getreten sind.

Aber die spannendste Frage kam zuletzt: durch unsere Entdeckungen gehörten wir zu den letzten der Schulgänger.

Warum hat noch kein Kind vor uns die Pfützen zertreten?
Warum hat kein Kind mit uns geschliddert?
Warum waren auf der Rasenfläche keine Kinderfüße im Schnee?

Ich kann nicht glauben, dass Kinder diesen Reizen widerstehen können, um zielgerichtet mit Tunnelblick der Schulglocke zu folgen!

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Dünn um jeden Preis?

23 Jan 2010 In: Köchin

Ich gucke der dünnen Mitarbeiterin solange neidvoll entgegen

balanced
Creative Commons License photo credit: marfis75

bis ich sehe, dass sich auf ihrem Teller zum Mittagessen lediglich etwas trockener Reis und ein Löffel voll gedünstetem Tiefkühlgemüse befindet.
Kein Schnitzel und keine Rahmsoße.
Neid schlägt spontan in MitLeid um. Ist es das wert?

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Vor Weihnachten bekomme ich unangekündigt ein Belegexemplar der Zeitschrift ‘unerzogen’ zugesandt.
Ich freue mich sehr, wundere mich ein bißchen wie ich dazu komme, die Finanzmanagerin denkt sich:
“Siehst Du, gut dass die Erzieherin den Feed abonniert hat, so kommen wir kostenlos ein ein interessantes Heft.”
und die Erzieherin freut sich an dem neuen Lesestoff.
Es geht um Familie, um Kindererziehung und wie man es eigentlich besser machen könnte. Vieles spricht mir aus dem Herzen, anderes regt zur Diskussion an. Ich werde im einzelnen sicherlich hierzu noch schreiben. Z.B. der Ansatz des attachement parenting mit der Idee, die Babys windellos laufen zu lassen läßt doch meine Phantasie nicht los.
Und die ganze Zeit bemerke ich nicht den gelben PostIt im hinteren Teil der Zeitschrift und wundere mich auch nicht, dass in einem Belegexemplar eine Markierung händisch eingeklebt wurde.
Bis plötzlich ein Schrei durchs Treppenhaus halt:
“Du bist in der Zeitung!!!!!”

Liebe unerzogen-redaktion: vielen Dank für die Vorstellung meines Blogs in Ihrer Zeitschrift. Es ist ganz komisch über einen selber zu lesen und zitiert zu werden. Ich habe mich soooo gefreut.

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sevenjobs

Sieben Jobs täglich bewältigen wir berufstätigen Mütter im Minimum, das ist wirklich kein Grund sich zu verstecken. Organisation, Abstriche und Leichtigkeit sind notwendig, um nicht unterzugehen.

Kinderschuhe kaufen: gesammelte Erfahrungen

Tagesmutter auswählen: erprobte Erfahrungen



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