ich glaube, ich wäre ein schlechter Eskimo :-(

  • YiGG
  • Digg
  • Squidoo
  • Blogger Post
  • Delicious
  • StumbleUpon
  • AIM
  • LinkedIn
  • Share/Bookmark

Als Selbständiger kommt man viel mit Personen zusammen,

Spuren am Strand
Creative Commons License photo credit: Roadrunner38124

die man noch gar nicht kennt.

Spontan muss man sich auf sein Gegenüber einstellen und
irgendwie einen guten Eindruck hinterlassen. Umgekehrt erinnere ich mich
nach einem Gespräch eher an den ersten Eindruck, den der neue
Gesprächspartner auf mich ausgeübt hat, als an den Inhalt des Gesprächs
selber.
Ich erlebe häufig, dass sich Selbständige der Bedeutung des ‘ersten
Eindrucks’ durchaus bewußt sind, und deshalb auf die irre Idee kommen, ihren ‘ersten Eindruck’ regelrecht zu planen und einzustudieren.

Davon möchte ich abraten. Ein einstudiertes, aufgesetztes Verhalten wirkt immer gekünstelt, unecht, kalt und abweisend.

Ein einstudiertes Verhalten birgt auch die Gefahr, dass man auf Geschehnisse außerhalb der geübten Gesten falsch oder unpassend reagiert. (Lustig ist das immer im Restaurant zu beobachten, wenn abweichend zur normalen Menüfolge eine Zwischenmahlzeit angeboten wird.)

Ich glaube, dass es 6 Punkte gibt, die einem Sicherheit geben ohne jedoch einstudiert zu wirken:
1. Blickkontakt.

Im Gespräch gefällt es mir gut, wenn mein Gegenüber mich anguckt. Wenn ich die Möglichkeit habe aus seinen Augen und seiner ungeplanten Mimik seine Gedanken abzulesen. Ein offener Blickkontakt wirkt auf mich selbstbewußt und stellt beide Gesprächspartner auf eine Ebene.
2. Natürlichkeit.

Es gefällt mir, wenn mein Gegenüber seine Körpersprache nicht unterdrückt. Ich leite aus dieser Körpersprache soviel ab, dass ich so die Chance habe Widersprüche zwischen Gesagtem und Gemeintem abzuleiten.
3. Benehmen.

Ich achte besonders auf die Haltung. Eine aufrechte gerade Haltung gefällt mir im ersten Eindruck besser, als so ein schluffiger Buckeltyp.  Breitbeiniges Sitzen läßt mich aggressiv werden, denn dadurch wirkt mein Gegenüber unhöflich und arrogant. Was er dann auch bisher immer war. Frauen können sich ganz gut behelfen, in dem sie Schuhe mit mittelhohen Absätzen tragen. Dadurch kann man gar nicht anders, als mit erhobenen Kopf im Gleichgewicht zu laufen.
4. Distanz.

Wer die <strong>Unternehmerin</strong> anfaßt, kann gleich wieder gehen. So ein zustimmendes Tätscheln auf den Arm oder ein aufdringliches Heranrutschen macht mich wahnsinnig. Ich brauche Distanz, mindestes 1 Meter um mich herum, da empfinde ich übertriebene Nähe als aufdringlich.
5. Höflichkeit.

Tür aufzuhalten oder Mantel abnehmen sind nicht out, sondern sind Signale, die Wertschätzung ausdrücken. Ich beobachte genau wie mein Gegenüber darauf reagiert, ob er überhaupt reagieren kann. Die Höflichkeit darf natürlich nicht in eine Unterwürfigkeit abgleiten, das wirkt dann anbiedernd.
6. Echtheit.

Wer seine Körpersprache bewusst manipulieren will, wirkt schnell gekünstelt und kalt und ist unsicher, wenn die Abläufe von seinen einstudierten Verhaltensweisen abweichen.

  • YiGG
  • Digg
  • Squidoo
  • Blogger Post
  • Delicious
  • StumbleUpon
  • AIM
  • LinkedIn
  • Share/Bookmark

Ich stehe mit dem Auto in der Warteschlange vor einer Ampel. Plötzlich steigt der Fahrer vor mir aus und klopft an mein Fenster. “Ihr rechtes Licht ist kaputt. Soll ich das mal eben reparieren?”

Viva o Circo
Creative Commons License photo credit: andreaguim

Wie jetzt, jetzt sofort, einfach so? Ich bin völlig überrascht.
“Ja, folgen Sie mir einfach auf den nächsten Parkplatz, dann mache ich das schnell.”
Ohne nachzudenken, einfach nur die riesige Zeitersparnis vor Augen, die mir diese Lösung im Vergleich zur Werkstattlösung bringt, folge ich dem mir unbekannten Mann auf einen schattigen, dunklen Parkplatz im Wald.

Da erst überkommt mich ein Unbehagen, das durch Fernsehen und Berichterstattung gefüttert wird.
Anstatt einfach an das Gute im Menschen zu glauben, ziehen Bilder von Vergewaltigung und Raub durch meinen Kopf.
Dabei will der Mann einfach nur mein Licht reparieren und 10 EUR verdienen. Dienstleistung pur, sonst nichts.

Und was soll mir schon passieren: schließlich bin ich 39+!

  • YiGG
  • Digg
  • Squidoo
  • Blogger Post
  • Delicious
  • StumbleUpon
  • AIM
  • LinkedIn
  • Share/Bookmark

Schule = Unplanbarkeit

10 Mrz 2010 In: Erzieherin

Ich liebe Unplanbarkeit, weil aus Unplanbarkeit und Unberechenbarkeit Kreativität entstehen kann.
Aber nicht, wenn es um Kinder geht, die zum ersten Mal in ihrem Leben einen Vortrag halten sollen.
Kind2 und Kind3 sollen in jeweils unterschiedlichen Schulen in ihrer Klasse einen Vortrag halten.
Der Vortrag soll am Dienstag stattfinden. Ja, genau am Dienstag, genau in dieser und jener Stunde.
Kind3 kommt um vor Lampenfieber, trägt uns den Inhalt vor, versucht locker zu sprechen und ganz normal zu sprechen und ist sooooooooo aufgeregt.
Kind2 übt seinen Vortrag ebenfalls, sammelt noch interessante Informationen und bespricht den Vortragsaufbau. Kind2 ist noch stiller als sonst, was auf tierische Aufregung hin deutet.
Es ist Dienstag.
Und weder Kind2 noch Kind3 haben ihren Vortrag halten dürfen.
Lehrerin: “Ach, es paßt jetzt heute nicht so gut, wir machen lieber noch was anderes, dann könnt Ihr ja morgen oder so vortragen!”

Ja, Frau Lehrerin, dann gucken wir mal morgen oder so, ob mein Kind dann überhaupt noch Lust hat vorzutragen. Demotivieren kann ich auch alleine!

  • YiGG
  • Digg
  • Squidoo
  • Blogger Post
  • Delicious
  • StumbleUpon
  • AIM
  • LinkedIn
  • Share/Bookmark

Die Unternehmerin ist vom 19. bis 20.04 in Hamburg und fragt, ob es Leser und/oder Blogger gibt, die Lust haben, sich am Montag, den 19. April abends zu treffen.
Einfach
zum Quatschen,
zum “WieSiehtDieDennInEchtAus”-Gucken,
zum Lachen,
zum Austauschen.
Hat jemand Zeit und Lust?
Ich kann leider keinen Treffpunkt vorschlagen, ich kann lediglich zwei, drei gute Krankenhäuser empfehlen, aber keine Kneipe.
Hat jemand Vorschläge?

Ich würd´mich freuen :-) und bin auf jeden Fall da!

  • YiGG
  • Digg
  • Squidoo
  • Blogger Post
  • Delicious
  • StumbleUpon
  • AIM
  • LinkedIn
  • Share/Bookmark

Was mache ich bloß ohne Hosentaschen?

9 Mrz 2010 In: Putzfrau

Den ganzen Tag laufe ich sammelnd durch´s Haus und stecke Kleinteile in meine Hosentaschen.
Doch ich stecke nicht einfach wahllos, sondern organisiert in die Taschen, denn schließlich folgt das Sammeln ja meinem Aufräumtrieb.
Jede Tasche ist einem Zimmer zugeordnet, wo der gesammelte Gegenstand nach meinen Vorstellungen eigentlich hingehören würde.

Abends entleere ich dann meine Hosentaschen in den Räumen, wenn ich dran denke, ansonsten begegnen mir die Gegenstände frisch gewaschen in der Waschmaschine.

Aktuell befinden sich in meinen Hosentaschen:
1 Haargummi schwarz
1 Lego klein schwarz
1 Haargummi rosa
1 Ring mit Blümchen
3 SuperMag Magnetkugeln
1 Gummiband
1 Stück Wolle
3 Playmobil Schwerter
1 LegoKopf
2 Playmobil Haarschöpfe
1 Haarklammer Erdbeere

  • YiGG
  • Digg
  • Squidoo
  • Blogger Post
  • Delicious
  • StumbleUpon
  • AIM
  • LinkedIn
  • Share/Bookmark

Ob beruflich oder privat, an einem GiroKonto kommt man nicht vorbei. Ob dieses Girokonto jedoch mit privaten Ein- und Auszahlungen bebucht wird oder mit geschäftlichen Umsätzen be- und entlastet wird, ist dem Girokonto an sich erstmal egal.

Geschäftskonto für Selbständige
Creative Commons License photo credit: johnthescone

Das Wort GIROKONTO bezeichnet, so habe ich gelesen: Das Girokonto (von ital. giro [] oder girare []: Kreislauf oder kreisen lassen) ist ein von Kreditinstituten für Bankkunden geführtes Kontokorrentkonto zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Zahlungen werden zu Gunsten und zu Lasten des Girokontos gebucht.
Es gibt also private oder geschäftliche Girokonten, das hängt von der überwiegenden Nutzung ab.
Ist es jedoch notwendig, die privaten Umsätze von den geschäftlichen zu trennen?
Es gibt meines Wissens keine Vorschrift, die den Selbständigen dazu zwingt, ein seperates Geschäftskonto zu führen.
Ob man private und geschäftliche Buchungen auseinander halten möchte hängt aus meiner Erfahrung
a) von der Menge der geschäftlichen Buchungen ab. Wenn die geschäftlichen Buchungen überwiegen erhält man keine PrivatKundenvergünstigen mehr bei den Kontoführungsgebühren. Und das kann teuer werden, wenn man sein Privatkonto bei einer Bank oder Sparkasse hat, die Geschäftskonten nur mit hohen Gebühren anbietet.

b) von der Transparenz ab. Bei Prüfungen durch das Finanzamt (und sei es nur im Zuge der normalen Steuererklärung) muss man auch manchmal Kontoauszüge einreichen. Und ich möchte z.B. nicht, dass private Buchungen dort für das Finanzamt ersichtlich sind.

c) von dem Bekanntheitsgrad der Kontonummer ab. Führt man nur ein Konto, hat diese Kontonummer aber bereits aus geschäftlichen Zwecke weit verbreitet und viele Kundenbeziehungen, dann kann es schmerzlich sein, diese Kontonummer ändern zu müssen, nur weil man das Konto zwischen privat und geschäftlich trennen muss. Die Kosten für die Bekanntmachung des Kontowechsels plus die Menge der Falschbuchungen können durchaus die Beibehaltung nur eines Kontos mit dann erhöhten Kontoführungsgebühren rechtfertigen.

Wenn möglich, macht es Sinn bereits bei der Firmengründung mit der Bank zu sprechen, ob die zu erwartenden Umsätze über das Privatkonto mitlaufen können und wenn ja, zu welchen Gebühren.

Ich hatte als Selbständige mein Konto nicht getrennt und halte das nachträglich für einen Riesenfehler. Das Konto ist in der Buchhaltung eingebunden, private Ausgaben und Einnahmen müssen also mit verbucht werden und es nervt mich, wenn ich wöchentlich die Buchungen ‘ALDI sagt DANKE’ als Privatentnahme verbuchen muss.
Das gehört einfach nicht in die Buchhaltung von Selbständigen.

  • YiGG
  • Digg
  • Squidoo
  • Blogger Post
  • Delicious
  • StumbleUpon
  • AIM
  • LinkedIn
  • Share/Bookmark

WIE PEINLICH……
Die Unternehmerin sitzt in einer Besprechung und die Putzfrau fährt selbstvergessen mit der Hand über den Tisch.
Wohin jetzt mit dem Dreck?
Einfach an die Hose schmieren? Verbietet sich von selbst bei einer schwarzen Hose.
Am Taschentuch abreiben? Geht nicht ab.
Die Sitzung, die gerade erst begonnen hat verlassen? Wirkt unhöflich.
Am Stuhlkissen abstreifen? Mist, Lederbezüge, geht auch nicht.
Beide Handflächen aneinander reiben?

Jetzt sind beide Hände schmutzig, naja, die Begrüßungsrunde ist ja vorbei, hoffentlich kommt kein Nachzügler, einfach freundlich weiterlächeln und bei gegeben Anlass die Unternehmerin bitten, dem Kunden eine Optimierungsberatung für sein Reinigungsunternehmen anzubieten.

  • YiGG
  • Digg
  • Squidoo
  • Blogger Post
  • Delicious
  • StumbleUpon
  • AIM
  • LinkedIn
  • Share/Bookmark

Da habe ich endlich die ganz frische statistische Absicherung meines Bauchgefühls:
_____
2009: Mehr als die Hälfte der Paare (53%) haben laut Statistischem Bundesamt (Destatis) das Elterngeld zeitweise gemeinsam bezogen und zwar für durchschnittlich fast zwei Monate. Väter nahmen dabei im Durchschnitt Elterngeld für 2,5 Monate und Mütter für 11,4 Monate in Anspruch.
_____
Genau das beobachte ich überall: dass Mutter und Vater die ersten beiden Monate nach der Geburt gemeinsam frei nehmen, ER sieht das als bezahlten 2 monatigen Urlaub, SIE sieht das als gemeinsames Familienglück.
SIE versorgt das Kind, ER nutzt die Zeit, um den Garten auf Vordermann zu bringen und seine Eisenbahnkollektion neu zu sortieren.

Ich halte das für sehr vorteilhaft, dass man nun die bezahlte Möglichkeit hat, sich gemeinsam 2 Monate lang auf die neue Familiensituation einzustellen.
Aber es ist und bleibt ein bezahlter zusätzlicher Urlaub und ich halte es für eine Fehlinterpretation, wenn daraus ein abgeleitet wird, dass Frauen und Männer sich nun die Kinderversorgung teilen.

Das Verhältnis der Betreuung ist bei 2,5 zu 11,4: das sollte man interpretieren, nicht die netten,aber lächerlichen 2 Monate.

  • YiGG
  • Digg
  • Squidoo
  • Blogger Post
  • Delicious
  • StumbleUpon
  • AIM
  • LinkedIn
  • Share/Bookmark

In dem ich eine ganz tolle Idee habe:

casualty
Creative Commons License photo credit: tuppus

2 Jahre lang darf ich meine Angehörigen pflegen und bekomme dafür 75% meines letzten Gehaltes. Dannach muss ich dann weitere 2 Jahre Vollzeit arbeiten auch für nur 75% des Gehaltes.
Die Frau als Gefahr für mittelständische Arbeitgeber wächst also.
Erst ist sie potentiell schwangerschaftsgefährdet und dann, wenn die Schwangerschaftsgefahr endlich endet, ist sie potentiell altenpflegegefährdet.
Das wird sich auf das Einstellungsverhalten und auf die Höhe des Gehaltes auswirken, davon gehe ich sicher aus.

Interessant und durch wirklicher Realitätsnähe gezeichnet ist auch die Vierjahresfrist.
+ Was, wenn ich nach 2 Jahren nicht wieder arbeiten gehe? Dann guckt der Arbeitgeber aber ganz schön in die Röhre, weil ich meinen QuasigehaltsVorschuss nicht wieder abarbeiten kann. Muss ich dann meinen Vorschuss wieder zurückzahlen?
+ Was, wenn meine Eltern innerhalb der 2 Jahre nicht gestorben sind und auch nicht ins Heim abgeschoben werden können und ich gerne weiter pflegen möchte?
+ Was, wenn ich meiner Kündigung dadurch zuvorkomme, dass ich schnell mal zwei Jahre meine Eltern pflege, obwohl ich Altenpflege hasse und damit den Arbeitgeber zwinge, mich zwei weitere Jahre zu beschäftigen und zu bezahlen?
+ Was,wenn ich meine Eltern nur Pflege, um mir damit 2 Jahre lang den finanziellen Vorteil zu verschaffen, die Pflege dabei aber vernachlässige. Gibt es dann ein U-Heft für Pflegefälle wie bei den Kleinkindern?

Die Krankenhäuser stöhnen jetzt schon, weil die Dekubitusrate der zuHause unkundig Gepflegten drastisch steigen wird und sie Weihnachten und Ostern überlegt sein werden in der Inneren Abteilung.

Es ist aus meiner Sicht wieder mal der Versuch, Eigenverantwortung gesetzlich zu verordnen und im Sinne einer Milchmädchenrechnung Kosten aus der Pflegeversicherung auf die Arbeitgeber zu verlagern.

Bin gespannt, wann wir die ersten Alten in der Mülltonne finden und wann die erste AltenKlappe (analog zur Babyklappe) entsteht!

  • YiGG
  • Digg
  • Squidoo
  • Blogger Post
  • Delicious
  • StumbleUpon
  • AIM
  • LinkedIn
  • Share/Bookmark

sevenjobs

Sieben Jobs täglich bewältigen wir berufstätigen Mütter im Minimum, das ist wirklich kein Grund sich zu verstecken. Organisation, Abstriche und Leichtigkeit sind notwendig, um nicht unterzugehen.

Kinderschuhe kaufen: gesammelte Erfahrungen

Tagesmutter auswählen: erprobte Erfahrungen



HalloBabysitter.de - Das Portal für Kinderbetreuung