7 Berufe prägen eine Frau
Ich habe seit langer Zeit mal wieder Werbung geguckt ….

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Und habe gelernt, dass ich alles, aber auch alles falsch gemacht habe. :-)
Die Kinder haben nicht von weichem Pampers-Flies umschmeichelt die Nacht alle zwei Stunden zum Tag gemacht, sondern haben in ALDI-Windeln durchgeschlafen.
Die Kinder haben nicht auf einem bakteriell gereinigten Sakrotan-Fußboden gespielt, sondern haben unhygienisch auf der Erde gespielt und keine Allergien.
Die Kinder haben nicht vor jedem Essen ihre Hände desinfiziert, sondern waschen sich mit normalem Wasser und Seife und sind fast nie krank.
Die Kinder essen keine Fruchtzwerge, sondern normales Obst und leiden nun sicherlich an Vitaminmangel.
Die Kinder essen keine Nimm2-Lachgummis und sind trotzdem gut gelaunt.
Ich benutze kein Vanish und kein SylitBang und weiß gar nicht, wie wir bisher überlebt haben.
Immerhin haben wir dank Pantene Pro V Volumen im Haar, hoffentlich entschädigt das für das Schlimmste.?
Frau Worteufel hat mich eben darauf gebracht:
Ich rufe nicht MAAAAHLZEIT auf irgendwelchen Bürofluren, in Kantinen, zu Beginn von Besprechungen oder auf dem Weg zur Toilette.
Ich weigere mich und das nun schon seit vielen vielen Jahren.
Ich benutze: “Guten Tag” für Leute, die ich nicht so gut kenne,
ich benutze “Hallo” für Leute, die ich ein bißchen besser kenne.
Ich benutze “Guten Appetit” für Leute, die ich beim Essen antreffe.
Ich nicke kurz bei Leuten, die ich auf der Toilette treffe.
Aber ich brülle niemals nicht MAAAAHLZEIT!
Wenn die Unternehmerin im Haus arbeitet sind ihre Reaktionszeiten eingeschränkt.
Das führt zu meinem Lieblingssatz heute:
Kind3:” Mamaaaaaaaa, Mamaaaaa, koma schnell, aber richtig schnell!”
Unternehmerin: “Jaaaa, einen Moment bitte, ich bin gleich so weit!”
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Kind3: “Mama, Du brauchst nicht mehr kommen, Kind1 hat mir schon geholfen!”
Ohne Unterstützung und Akzeptanz der Familie könnte die Unternehmerin niemals so selbstbewußt auftreten.
Gut, sich das immer mal wieder vor Augen zu führen!
Ich mag es nicht, wenn die Wertigkeit von Kindern von den Berufen ihrer Eltern abhängig gemacht wird.
Ich mag es auch nicht, wenn Kinderfreundschaften lanciert werden, nur weil die Berufe der Eltern einen Kontakt erstrebenswert erscheinen lassen.
Manchmal ist es Fluch und Segen zugleich, das Büro im Haus zu haben.
Besonders wenn Ferien sind.
Aus ist es mit der Ruhe und dem konzentrierten Arbeiten, die Unternehmerin muss nun auch in den Morgenstunden das Haus teilen.
* Solange die Bürotür zu ist, wird dieses Refugium akzeptiert, aber zum Teekochen muss sich die Unternehmerin schon in die Küche schleichen, unter sich gucken und demontrativ nicht ansprechbar sein.
* Solange ein Telefon am Ohr gehalten wird, wird diese Tätigkeit akzeptiert, aber sobald die Unternehmerin auflegt, ist die ansprechfreie Zone durchbrochen und die Unternehmerin scheint sich in Luft aufzulösen und wie durch ein Wunder zur Erzieherin oder zur Putzfrau oder zur Krankenschschwester zu mutieren.
* Solange am Notebook hörbar getippt wird, wird diese Tätigkeit weitestgehend akzeptiert, aber sobald auch nur eine kleine Denkpause den Schreibfluss unterbricht, ist der Schutzbereich aufgehoben und die Unternehmerin wird zum Freiwild.
Einerseits nerven mich diese Unterbrechungen, nerven mich die sich anschleichenden Kinder, nerven mich die betont wartenden Kinder.
Andererseits befruchtet es enorm den Arbeitsprozess.
Aktuell muss ich Kordel an Plastikboote binden und miteinander verhedderte Boote voneinander trennen. Dabei kommt mir die erhellende Idee wie ich einen verhedderten Patientenaufnahmeprozess lösen könnte, wie ich den Prozess in kleine Abschnitte teilen könnte, die ich dann Stück für Stück löse und wo ich auch mal schmerzhaft unlösbare Stücke rausschneide.
….
Ja, so könnte es gehen.
….
Wenn mich jetzt niemand stört, ist mein Konzept in einer Stunde fertig!
Plötzlich und unverhofft erhalte ich eine Mail, die mir als Blogger anbietet eine kleine Auswahl von Hardware zu testen:
Ein kleine Auswahl ist gut…was dann tatsächlich ankam war ein großes Paket mit einer FunkTastatur Arc keyboard, einer FunkMaus Arc Mouse und einer Webcam HD 5000. Schon als ich die Werbebilder gesehen hatte, war ich verliebt. Aber die Teile dann tatsächlich auszupacken und anzufassen, da war ich irgendwie fassungslos, das mich etwas technisches so begeistern kann.
Ein Teil schicker als das andere, schwarz Hochglanz, edel und mit ganz viel Raffinesse.
Z.B. sind die FunkUSBAnschlüsse magnetisch und sitzen unterhalb der Tastatur und innerhalb der Maus fest und sicher in dafür vorgesehenen Aussparungen. Verlieren der Anschlüsse wird dadurch schwierig :-)
z.B. haben Maus und Tastatur jeweils eine eigene Transporttasche, die die Teile schützt.
z.B. hat die Webkam einen stufenlos verstellbaren Halter, der überall optimal, also im richtigen Winkel und nicht wackelig, befestigt werden kann. Ich frage mich wie das funktioniert, dass ein so fester Kunststoffhalter so fein formbar ist.
Die Microsoft Arc Maus ist mein Lieblingsteil, ich benutze sie dauernd, weil die einfach super in der Hand liegt, sehr fein reagiert und einfach gut zu mir paßt.
Die Microsoft Arc Tastatur liegt super rutschfest auf dem Tisch und ist mir sehr angenehm, weil sie so ergonomisch gebogen ist. Gewöhnungsbedürftig für mich ist, wie bei jeder neuen Tastatur, die Tastenanorndung. Ich bin ein Blindschreiber und Nummernblockbenutzer, da hat es eine so kompakte und kleine Tastatur natürlich schwer. Aber die Tasten reagieren so schön leicht und ich habe das Gefühl, beim Schreiben über die Tastatur zu fliegen.
Die Microsoft HD 5000 Lifecam ist klasse, weil sie so robust und vielfältig plazierbar ist. Wozu ich sie so genau brauchen werden weiß ich noch nicht, aber schön ist sie!
Um ehrlich zu sein: ich hätte nie gedacht, dass ich von microsoft Produkten mal so begeistert sein könnte. Es ist schon soweit, dass ich die Tastatur jeden Tag poliere, damit sie wieder in ihrem schönen Hochglanz erstrahlt. :-)
Eine Motivationsschulung zu leiten, zu präsentieren, zu gestikulieren, zu argumentieren, um die Zuhörer mitzureißen, und dabei den Schweiß an der Wirbelsäule runterfließen zu spüren lenkt mich enorm ab……
Die Unternehmerin erzählt es wie selbstverständlich, die Erzieherin möchte eigentlich hinter vorgehaltener Hand vor Stolz platzen und die Köchin ist endlich mal sprachlos:
Kinder berufstätiger Mütter sind selbstständig und helfen sich gegenseitig ohne immer auf die Vormundschaft der Mutter zu warten.
Kinder berufstätiger Mütter können auf das Vertrauen ihrer Mutter vertrauen, die ihnen unendlich viel zumutet, aber eben auch zutraut.
Heraus kommt dabei eine der weltbesten Erdbeertorten, die man sich überhaupt nur vorstellen kann!
Alle Welt spricht über den Businessplan:
die einen möchten ihn am liebsten fertig kaufen, die anderen verleihen kein Geld ohne ihn, die nächsten leiten aus der Seitenanzahl die Qualität ab, die vierten scheitern bereits an seiner Erstellung und die fünften heften ihn stolz ab.

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Allen ist eigen, dass sie den Businessplan sehr wichtig nehmen und die Fertigstellung eines Businessplans bereits als Firmenerfolg verbuchen.
Doch der Businessplan ist nur der Anfang des unternehmerischen Tuns. Der Schritt danach ist der viel schwierigere, denn man muss die wohl formulierten Ideen in die Praxis umsetzen.
Plötzlich werden die eigenen Ideen meßbar an Umsatz und Gewinn.
Plötzlich werden die eigenen Innovationen meßbar an Kundennachfrage und Besucherzahlen.
Plötzlich leben die eigenen Liquiditätspläne und verzerren die Wirklichkeit.
1. Risiko: unüberlegtes Abweichen vom Businessplan!
Natürlich darf man vom Businessplan abweichen. Allerdings sollte das gut überlegt sein und nicht direkt am zweiten Tag mit schlechen Umsatzzahlen geschehen. Aber natürlich ist es sinnvoll z.B. andere als im Businessplan beschriebene Marketingmaßnahmen anzuwenden, wenn die benannten sich als zu teuer oder nicht zielorientiert erweisen.
2. Risiko: Ziele nicht gewissenhaft umsetzen!
Nach einer Firmengründung gibt es zwei Extreme: die einen legen die Füße hoch und sonnen sich erstmal in ihrem vermeintlichen Erfolg. Die anderen verfallen in Hyperaktivität und versuchen tausend Dinge gleichzeitig. Beides ist aus meiner Sicht falsch. Wichtig ist einen Schritt nach dem anderen zu machen und nicht auf den schnellen Erfolg zu schielen, der ist nämlich selten nachhaltig und führt in die falsche Richtung.
3. Risiko: tägliche Umsatzzahlen überinterpretieren!
Nur weil man selber seit Wochen nichts anderes gemacht hat als über die eigene Firmenidee nachzudenken und ein Produkt/Dienstleistung zu entwickeln, gilt diese Fokusierung nicht für die potentiellen Kunden. Selten hat die Welt nur auf diese eine Idee gewartet. Also darf man den Unternehmensbeginn ruhig angehen lassen und darf sich nicht aus dem Konzept bringen lassen. Erste Analysen machen frühestens nach einem hlaben Jahr Sinn!
4. Risiko: mehr Mitarbeiter als notwendig einstellen!
Ich kann verstehen, wenn man sich als toller Hecht fühlt, weil man jetzt geschäftsführender Gesellschafter einer 1-Mann GmbH geworden ist. Aber das darf einen nicht übermütig machen. Zu Beginn ist es wichtig die Fixkosten gering zu halten, um umsatzschwache Anfangszeiten gelassen zu überbrücken.
5. Risiko: Zigarren aus Havanna einfliegen lassen!
Das Scheitern trotz guter Ideen im Businessplan ist vorprogrammiert, wenn man nicht solide bleibt. Das gilt für die Idee wie auch für die Ausgaben. Die ersten Einnahmen dienen ersteinmal der Firma, und dann erst dem Unternehmer. Anders als Vorstandsvorsitzende, die nur Arbeitnehmer sind, bekommt der Unternehmer seine finanziellen Fehler schmerzhaft zu spüren und muss sich besonders zu Beginn bemühen, seine eigenen Ansprüche hinten an zu stellen.
Also, ausführliche Analysen, tiefgreifende Interviews, durchgreifende Spielbesprechungen und Auswertungen aller vorhandenen Daten haben ergeben,
dass
wenn
Deutschland
MEHR Tore schießt als Spanien,
dann
ja
dann
Deutschland gute Chancen hat ins Finale einzuziehen!
Oh, ich liebe diese 80 Millionen Fußballexperten, die sich derzeit alle zu Wort melden!
Sieben Jobs täglich bewältigen wir berufstätigen Mütter im Minimum, das ist wirklich kein Grund sich zu verstecken. Organisation, Abstriche und Leichtigkeit sind notwendig, um nicht unterzugehen.
Wer hat was gesagt?