7 Berufe prägen eine Frau
Die Unternehmerin ist vom 19. bis 20.04 in Hamburg und fragt, ob es Leser und/oder Blogger gibt, die Lust haben, sich am Montag, den 19. April abends zu treffen.
Einfach
zum Quatschen,
zum “WieSiehtDieDennInEchtAus”-Gucken,
zum Lachen,
zum Austauschen.
Hat jemand Zeit und Lust?
Ich kann leider keinen Treffpunkt vorschlagen, ich kann lediglich zwei, drei gute Krankenhäuser empfehlen, aber keine Kneipe.
Hat jemand Vorschläge?
Ich würd´mich freuen :-) und bin auf jeden Fall da!
Den ganzen Tag laufe ich sammelnd durch´s Haus und stecke Kleinteile in meine Hosentaschen.
Doch ich stecke nicht einfach wahllos, sondern organisiert in die Taschen, denn schließlich folgt das Sammeln ja meinem Aufräumtrieb.
Jede Tasche ist einem Zimmer zugeordnet, wo der gesammelte Gegenstand nach meinen Vorstellungen eigentlich hingehören würde.
Abends entleere ich dann meine Hosentaschen in den Räumen, wenn ich dran denke, ansonsten begegnen mir die Gegenstände frisch gewaschen in der Waschmaschine.
Aktuell befinden sich in meinen Hosentaschen:
1 Haargummi schwarz
1 Lego klein schwarz
1 Haargummi rosa
1 Ring mit Blümchen
3 SuperMag Magnetkugeln
1 Gummiband
1 Stück Wolle
3 Playmobil Schwerter
1 LegoKopf
2 Playmobil Haarschöpfe
1 Haarklammer Erdbeere
Ob beruflich oder privat, an einem GiroKonto kommt man nicht vorbei. Ob dieses Girokonto jedoch mit privaten Ein- und Auszahlungen bebucht wird oder mit geschäftlichen Umsätzen be- und entlastet wird, ist dem Girokonto an sich erstmal egal.

photo credit: johnthescone
Das Wort GIROKONTO bezeichnet, so habe ich gelesen: Das Girokonto (von ital. giro [] oder girare []: Kreislauf oder kreisen lassen) ist ein von Kreditinstituten für Bankkunden geführtes Kontokorrentkonto zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Zahlungen werden zu Gunsten und zu Lasten des Girokontos gebucht.
Es gibt also private oder geschäftliche Girokonten, das hängt von der überwiegenden Nutzung ab.
Ist es jedoch notwendig, die privaten Umsätze von den geschäftlichen zu trennen?
Es gibt meines Wissens keine Vorschrift, die den Selbständigen dazu zwingt, ein seperates Geschäftskonto zu führen.
Ob man private und geschäftliche Buchungen auseinander halten möchte hängt aus meiner Erfahrung
a) von der Menge der geschäftlichen Buchungen ab. Wenn die geschäftlichen Buchungen überwiegen erhält man keine PrivatKundenvergünstigen mehr bei den Kontoführungsgebühren. Und das kann teuer werden, wenn man sein Privatkonto bei einer Bank oder Sparkasse hat, die Geschäftskonten nur mit hohen Gebühren anbietet.
b) von der Transparenz ab. Bei Prüfungen durch das Finanzamt (und sei es nur im Zuge der normalen Steuererklärung) muss man auch manchmal Kontoauszüge einreichen. Und ich möchte z.B. nicht, dass private Buchungen dort für das Finanzamt ersichtlich sind.
c) von dem Bekanntheitsgrad der Kontonummer ab. Führt man nur ein Konto, hat diese Kontonummer aber bereits aus geschäftlichen Zwecke weit verbreitet und viele Kundenbeziehungen, dann kann es schmerzlich sein, diese Kontonummer ändern zu müssen, nur weil man das Konto zwischen privat und geschäftlich trennen muss. Die Kosten für die Bekanntmachung des Kontowechsels plus die Menge der Falschbuchungen können durchaus die Beibehaltung nur eines Kontos mit dann erhöhten Kontoführungsgebühren rechtfertigen.
Wenn möglich, macht es Sinn bereits bei der Firmengründung mit der Bank zu sprechen, ob die zu erwartenden Umsätze über das Privatkonto mitlaufen können und wenn ja, zu welchen Gebühren.
Ich hatte als Selbständige mein Konto nicht getrennt und halte das nachträglich für einen Riesenfehler. Das Konto ist in der Buchhaltung eingebunden, private Ausgaben und Einnahmen müssen also mit verbucht werden und es nervt mich, wenn ich wöchentlich die Buchungen ‘ALDI sagt DANKE’ als Privatentnahme verbuchen muss.
Das gehört einfach nicht in die Buchhaltung von Selbständigen.
WIE PEINLICH……
Die Unternehmerin sitzt in einer Besprechung und die Putzfrau fährt selbstvergessen mit der Hand über den Tisch.
Wohin jetzt mit dem Dreck?
Einfach an die Hose schmieren? Verbietet sich von selbst bei einer schwarzen Hose.
Am Taschentuch abreiben? Geht nicht ab.
Die Sitzung, die gerade erst begonnen hat verlassen? Wirkt unhöflich.
Am Stuhlkissen abstreifen? Mist, Lederbezüge, geht auch nicht.
Beide Handflächen aneinander reiben?
Jetzt sind beide Hände schmutzig, naja, die Begrüßungsrunde ist ja vorbei, hoffentlich kommt kein Nachzügler, einfach freundlich weiterlächeln und bei gegeben Anlass die Unternehmerin bitten, dem Kunden eine Optimierungsberatung für sein Reinigungsunternehmen anzubieten.
Da habe ich endlich die ganz frische statistische Absicherung meines Bauchgefühls:
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2009: Mehr als die Hälfte der Paare (53%) haben laut Statistischem Bundesamt (Destatis) das Elterngeld zeitweise gemeinsam bezogen und zwar für durchschnittlich fast zwei Monate. Väter nahmen dabei im Durchschnitt Elterngeld für 2,5 Monate und Mütter für 11,4 Monate in Anspruch.
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Genau das beobachte ich überall: dass Mutter und Vater die ersten beiden Monate nach der Geburt gemeinsam frei nehmen, ER sieht das als bezahlten 2 monatigen Urlaub, SIE sieht das als gemeinsames Familienglück.
SIE versorgt das Kind, ER nutzt die Zeit, um den Garten auf Vordermann zu bringen und seine Eisenbahnkollektion neu zu sortieren.
Ich halte das für sehr vorteilhaft, dass man nun die bezahlte Möglichkeit hat, sich gemeinsam 2 Monate lang auf die neue Familiensituation einzustellen.
Aber es ist und bleibt ein bezahlter zusätzlicher Urlaub und ich halte es für eine Fehlinterpretation, wenn daraus ein abgeleitet wird, dass Frauen und Männer sich nun die Kinderversorgung teilen.
Das Verhältnis der Betreuung ist bei 2,5 zu 11,4: das sollte man interpretieren, nicht die netten,aber lächerlichen 2 Monate.
In dem ich eine ganz tolle Idee habe:
2 Jahre lang darf ich meine Angehörigen pflegen und bekomme dafür 75% meines letzten Gehaltes. Dannach muss ich dann weitere 2 Jahre Vollzeit arbeiten auch für nur 75% des Gehaltes.
Die Frau als Gefahr für mittelständische Arbeitgeber wächst also.
Erst ist sie potentiell schwangerschaftsgefährdet und dann, wenn die Schwangerschaftsgefahr endlich endet, ist sie potentiell altenpflegegefährdet.
Das wird sich auf das Einstellungsverhalten und auf die Höhe des Gehaltes auswirken, davon gehe ich sicher aus.
Interessant und durch wirklicher Realitätsnähe gezeichnet ist auch die Vierjahresfrist.
+ Was, wenn ich nach 2 Jahren nicht wieder arbeiten gehe? Dann guckt der Arbeitgeber aber ganz schön in die Röhre, weil ich meinen QuasigehaltsVorschuss nicht wieder abarbeiten kann. Muss ich dann meinen Vorschuss wieder zurückzahlen?
+ Was, wenn meine Eltern innerhalb der 2 Jahre nicht gestorben sind und auch nicht ins Heim abgeschoben werden können und ich gerne weiter pflegen möchte?
+ Was, wenn ich meiner Kündigung dadurch zuvorkomme, dass ich schnell mal zwei Jahre meine Eltern pflege, obwohl ich Altenpflege hasse und damit den Arbeitgeber zwinge, mich zwei weitere Jahre zu beschäftigen und zu bezahlen?
+ Was,wenn ich meine Eltern nur Pflege, um mir damit 2 Jahre lang den finanziellen Vorteil zu verschaffen, die Pflege dabei aber vernachlässige. Gibt es dann ein U-Heft für Pflegefälle wie bei den Kleinkindern?
Die Krankenhäuser stöhnen jetzt schon, weil die Dekubitusrate der zuHause unkundig Gepflegten drastisch steigen wird und sie Weihnachten und Ostern überlegt sein werden in der Inneren Abteilung.
Es ist aus meiner Sicht wieder mal der Versuch, Eigenverantwortung gesetzlich zu verordnen und im Sinne einer Milchmädchenrechnung Kosten aus der Pflegeversicherung auf die Arbeitgeber zu verlagern.
Bin gespannt, wann wir die ersten Alten in der Mülltonne finden und wann die erste AltenKlappe (analog zur Babyklappe) entsteht!
Sehr geehrter Herr Lammert,
meiner Ansicht nach brauchen wir keine Neuregelung der Parteiengesetze, um die irrwitzige Idee, Redezeiten von Politikern zu verkaufen einzudämmen:
wir brauchen lediglich eine Wiederbelebung von GrundWerten!
Wie peinlich, wenn man solche Exzesse nicht aus persönlicher Scham, Ehrlichkeit und Unparteilichkeit unterläßt, sondern NUR, weil es das Gesetz bald verbietet.
Was kommt dann als nächstes?
Ich halte es für einen Irrglauben, dass Politik und Gesetze die Werte einer Gesellschaft ersetzen können. Wenn Raffgier die Ehrlichkeit ersetzt, dann hilft auch keine gesetzliche Regelung mehr.
Ich glaube nicht, dass Sie Ihre Einstellung ändern werden, aber meiner Wut mußte ich Luft machen.
Viele Grüße
sevenjobs
Mir fällt auf, dass junge ErstMütter genauso störrisch sind wie pubertierende Kinder :-)
Man selber sitzt das mit vor Erfahrung stolz gefüllter Brust und niemand will sie hören.
Oder doch: hören schon, aber nicht annehmen.
Eben noch hat man den Rat erteilt, eben noch hat die Jungmutter dankbar genickt, eben noch war man sich einig, dass die Jungmutter am besten nur auf ihr Herz und ihr Gefühl hören soll, man hört ein “Danke für den Rat” und sieht wie die Jungmutter noch beim Rausgehen schon wieder das nächste Ratgeberjournal vor der Nase hat.
Auf dem Spielplatz genau dasselbe. Interessiert lauschen alle etwa 2 Sekunden auf die Lebenserfahrung mit vier Kindern, um dann sofort wieder in ihre eigene einzig reale Überforderung mit dem Einzelkind zu verfallen.
Im Kindergarten berichtet man kurz von der eigenen Morgenroutine, die relativ erfolgreich und schimpffrei ist, schon sieht man die Blicke abschweifen und muss sich haarsträubende Berichte anhören, warum das mit dem eigenen Kind ÜBERHAUPT SO NICHT FUNKTIONIEREN kann.
In der GrundSchule wird die erfahrene Mutter alle Nase lang nach ihren Erfahrungen mit der weiterführenden Schule gefragt. Doch nicht etwa, weil die Jungmutter wirklich Erfahrung absammeln will, sondern nur, damit die Jungmutter ihre Meinung über diese weiterführdende Schule preisgeben kann. Neulich mußte ich mir tatsächlich über den Mund fahren lassen, in welche ScheißSchule Kind1 geht, weil man dort mit LATEIN in der 5.Klasse anfangen MUSS. Mein Widerspruch, der Widerspruch der einzigen Mutter in der Gesprächsrunde, die ein Kind auf dieser Schule hatte, verhallte ungehört.
Jungmütter wissen alles besser und sind gleichzeitig unsicher. Das ist Chance und Fluch zugleich. Statt unerbetenen Rat zu geben, lächle ich nur noch wissend vor mich hin und denke mir: in 10 Jahren hören wir uns wieder!
Ich streiche jetzt schon seit Freitag um den noch in der kompostierbaren Hülle befindlichen Manufactum Gartenkatalog herum.
Schon seit drei Tagen und öffne ihn nicht.
Denn dieser Verführung könnte ich bei meinem Hunger auf Frühling nicht widerstehen.
Und man sollte nie mit hungrigem Magen einkaufen gehen.
Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verdienten in Deutschland im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich im Jahr 2008 durchschnittlich 41 509 Euro brutto.
Doch hier stößt die Durchschnittsberechnung als aussagekräftiges Informationsinstrument an ihre Grenzen:
der Durchschnittswert bildet sich aus einem Durchschnittseinkommen im Gastgewerbe von 23.504 EURO und dem Einkommen eines Durchschnittsdeutschen in der Versicherungsbranche in Höhe von 59.369 EUR.
Das ist doch der Wahnsinn: im Gastgewerbe arbeitet jemand Vollzeit, um Gäste zu erfreuen, muss jeden Tag ein freundliches Gesicht machen und darf sich kaum einen Fehler leisten für 23.000 EUR, das sind im Monat gut 2.000 EUR brutto.
Und es gibt Menschen, die das doppelte verdienen als Finanzdienstleister oder als Energieversorger oder als Kommunikationsanbieter.
Ist das gerecht?
Sieben Jobs täglich bewältigen wir berufstätigen Mütter im Minimum, das ist wirklich kein Grund sich zu verstecken. Organisation, Abstriche und Leichtigkeit sind notwendig, um nicht unterzugehen.
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