Karriereberatung: 7 Berufe prägen eine Frau
Meine Umfrage auf dem FemmesBusinessTag hat unerwartete und interessante Ergebnisse gebracht.
30 selbständige Unternehmerinnen habe ich nach ihren Erfahrungen und Hintergründen ihrer Existenzgründung befragt.
Die Befragung habe ich im Interviewstil durchgeführt, so dass Raum und Zeit für ausführliche Antworten sichergestellt war. Viele Frauen haben erfreulicherweise auch regen Gebrauch davon gemacht, so dass ich ein breites Spektrum an Erfahrungen aufgreifen durfte.
Gesellschaftsform
Bei der Frage nach der Gesellschaftsform ihres Unternehmens herrschte große Unsicherheit. Für die Mehrzahl der Frauen ist die Rechtsform ihrer Selbständigkeit offensichtlich nebensächlich. Befragt nach GmbH oder GbR, Freiberufler oder OHG war bei 70% der Befragten die erste Reaktion: “Ich bin selbständig.” Dass dieser Selbständigkeit auch immer ein steuerliches und handelsrechtliches Subjekt bildet, steht für Frauen nicht im Fokus ihrer Tätigkeit und wird auch nicht bewußt als Aushängeschild eingesetzt. Keine Frau würde bewußt eine GmbH gründen nur um damit am Markt offensiver als Unternehmen auftreten zu können.
Unter Vorbehalt ergibt meine Auswertung der Gesellschaftsform, dass 70% der Frauen Freiberufler sind, 14% sind als GbR eingetragen und 16% kennen ihre Gesellschaftsform definitiv nicht.
Anzahl Mitarbeiter
Alle Befragten (100%) arbeiten selber in ihrem Unternehmen mit und haben maximal 1 Mitarbeiter. Keine der Frauen plant bewußt eine deutliche Expansion ihres Unternehmens, ein Franchisekonzept für ihren Beratungsansatz oder eine Erweiterung ihrer Behandlungsräume.
Selbständig seit
Die meisten befragten Frauen (57%) sind schon seit 5 Jahren und länger selbständig. 28% haben innerhalb des letzten Jahres neu gegründet und 15% der Unternehmerinnen betreiben ihre Selbständigkeit seit mehr als 2 Jahren.
Interpretation der Umfrage:
Es zeigt sich wieder ganz deutlich, dass Frauen sich schwerpunktmäßig als Freiberuflerinnen selbständig machen mit wenigen Mitarbeitern, mit wenig Gründungskapital, mit wenig Eigenkapitalbindung, mit viel persönlichem Einsatz und somit auch mit einer großen Unabhängigkeit.
Frauen nutzen ihre Unternehmen zur Selbstverwirklichung ihrer Träume und Ideen, möchten erfolgreich sein, aber nicht um jeden Preis.
Expansion, Delegation von Führungsaufgaben und steigende Gewinnabschöpfungen sind nicht so wichtig wie die nachhaltige Zufriedenheit mit der eigenen Tätigkeit.
Durch Männer bei der Gründung behindert?
Im Interview wollte ich wissen, ob die befragten Frauen bei ihrem Weg in die Selbständigkeit von Männern behindert wurden.
Die Art der Antworten war sehr emotional und vielfältig. Die einzelnen Geschichten für sich zeigen die Vielschichtigkeit der Erlebnisse und auch die teifgreifenden Konsequenzen.
50% der Frauen fühlten sich nicht durch Männer behindert. Sie fühlten sich jedoch auch nicht bewußt unterstützt.
Auffallenden 38% der Gründerinnen fühlen sich durch Männer behindert, gestoppt, bewußt ausgebremst. Beispiele sind die Ablehnung des Businessplans, Ablehnung der Eröffnung eines Geschäftskontos, Einengung durch den Lebenspartner. Alle diese Dinge wurden erfolgreich abgewickelt, als sich eine weibliche Mitarbeiterin um die Belange kümmerte.
Die Frauen hatten den Eindruck, von ihrem männlichen Gegenüber in eine Rolle gedrängt zu werden und gar nicht als gleichberechtigte Unternehmerin wahr genommen zu werden.
Alle Frauen jedoch haben erfolgreich gegen die männliche Ablehnung revoltiert und haben sich selbständig gemacht.
12% der Frauen haben sich dabei sogar von ihrem Lebenspartner getrennt.
Durch das Business selbstbewußter geworden?
Beeindruckende 72% aller befragten Frauen geben an, dass sie durch ihr Business selbstbewußter geworden seien.
Das zeige sich auch im Privaten. Das zeige sich im Umgang mit Kunden, im Umgang mit der Familie, im Umgang mit dem Lebenspartner.
12% der Frauen berichten, dass ihre Lebenspartner mit dem neugewonnenen Selbstbewußtsein nicht umgehen können.
Knapp ein Drittel der Frauen (28%) war immer schon selbstbewußt und hat sich auch nur deshalb die Gründung eines Unternehmens zugetraut.
Die Frauen halten allgemein ihr Selbstbewußtsein für eines ihrer Erfolgsfaktoren.
Durch Kinder und Haushalt zusätzlich belastet?
Knapp 2/3 aller Frauen fühlen sich durch Haushalt und Familie über die Maßen zusätzlich zu ihrem Business belastet. Sie sind permanent im zeitlichen Spagat zwischen Auftragsabwicklung und Familienterminen und haben häufig ein schlechtes Gewissen. Sowohl ihren Kunden wie auch ihrer Familie gegenüber.
Gerne würden sie von dem Druck etwas abgegeben, haben aber häufig nicht die Unterstützungsmöglichkeiten durch den Partner oder Großeltern.
Dennoch halten die Frauen ihre Selbständigkeit für den einzig gangbaren Weg Familie und Beruf zu verbinden. Keine der befragten Frauen wollte ihre Selbständigkeit oder ihre Kinder aufgeben.
Hingegen 36% der Frauen fühlen sich durch die zusätzlichen Aufgaben im Haushalt und in der Familie nicht oder nur wenig belastet. Die Aufgaben seien zwischen den Familienmitgliedern aufgeteilt, die Aufteilung funktioniere reibungslos und der Freiraum für den Beruf sei gegeben.
Interpretation der Umfrage
Berufstätige Frauen müssen immer noch die Hauptlast tragen, tun das aber als Selbständige aber in dem Bewußtsein, dass ihr Weg der richtige ist. Frauen wünschen sich nach wie vor mehr Unterstützung durch ihre Partner, die jedoch meist selber voll berufstätig sind.
Doch trotz dieser vielen Aufgaben erleben sich Frauen als selbstbewußt und würden den Weg in die eigene Unternehmensgründung immer wieder gehen, allen Hemmnissen zum Trotz.
Es zeigt sich wieder einmal, dass Frauen erfolgreich selbständig sind, denn sie ziehen ihre innere Balance aus der Zufriedenheit mit ihrer Tätigkeit, aus der Empathie mit ihren Kunden und aus ihrem Selbstbewußtsein.
In meiner Umfrage habe ich die viel zitierte “Frauenpower” hautnah erleben dürfen. Ich habe aber auch erfahren, dass es wehtut, wenn die Power einmal nachläßt. Frauen täten gut daran, häufiger als Unternehmerinnen zu denken und nicht als Harmoniewesen, häufiger zu delegieren und sich häufiger Unternehmensziele zu setzen, um ihre Power nachhaltig und erfolgreich zu erhalten.
Wie krank müßt Ihr sein, damit Ihr nicht mehr arbeitet?
Also ich meine fremdarbeitet für Kunden oder Arbeitgeber?
(Haushalt hat sicherlich nochmal seine eigenen Maßstäbe, oder?)
Zum Vergleich hier der aktuelle FehlzeitenReport
TweetStatt im Berufsleben die Kinder zu verheimlichen,
statt die Kinder im Lebenslauf aus zusparen,
statt seine Elternzeit als reines Nichtstun zu verkaufen

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statt dessen sollten Sie sich des Potentials Ihrer Kinder bewußt werden und dieses gezielt im Business einsetzen, dieses Potential gezielt vermarkten und daraus gezielt ein Alleinstellungsmerkmal (unique selling position USP) ableiten.
DENN:
Kinder verändern nicht nur das PrivatLeben, das Freizeitverhalten, das Urlaubsverhalten und das Schlafverhalten, sondern sind auch permanentes Training für die Unternehmerin.
Sparen Sie sich verkrampfte Partnerspiele vor laufender Videokamera, sondern saugen Sie stattdessen das Sozialverhalten der Kinder auf.
1. Pluspunkt: Kinder sind ehrlich.
Nicht, dass ich bisher unehrlich war,
aber viele Wahrheiten werden im Berufsleben nicht ausgesprochen. Obwohl es zielführender wäre, die Wahrheit mit dem nötigen Maß an Höflichkeit und Zuvorkommenheit zu formulieren. Stattdessen wird viel Zeit damit vertan, um den heißen Brei herum zu reden.
Oder noch schlimmer: weil der Chef, der Kunde, der Projektleiter die Wahrheit nicht sehen will, werden Probleme nicht beim Namen genannt, und damit dann auch nicht gelöst. Die Arbeiten einer Putzfrau werden nicht alleine dadurch aufgewertet, dass sie nun Reinigungsfachkraft heißt. Bemühen Sie sich besser darum, genau wie die Kinder, Probleme auf den Punkt zu bringen, sparen Sie damit Zeit, die Sie erfolgreich zur Problemlösung nutzen können.
2. Pluspunkt: Kinder sind kompromissbereit. Nirgendwo sonst habe ich so schnell gelernt,
wie man faire Kompromisse findet.
Als Moderator brauchen Sie das jeden Tag und das Ihr Verhandlungsgeschick ist bei Entscheidungsträgern identisch Ihrer Diskussionen mit Ihren Kindern.
Beide Gruppen kämpfen um ein begrenztes Budget.
Es ist egal, ob das Budget aus Geld oder Gummibärchen besteht.
In beiden Gruppen sitzen Menschen,
Hier gilt es ruhig zu bleiben und argumentativ pari bieten zu können. Es gibt keine bessere Fortbildung als das tägliche Gezerre mit Kindern: ‘Bitte, lassen Sie doch erstmal Herrn X ausreden; wie können Sie denn begründen, dass Sie alle roten HARIBO haben wollen; bitte zählen Sie doch mal die HARIBO von Herrn Y: fällt Ihnen auf, dass Sie viel mehr haben?; Selbst wenn Sie die HARIBO durchschneiden hat Herr Y zwar genau soviele wie Sie, aber die HARIBO sind doch dann viel kleiner: finden Sie das richtig? UND SO WEITER….:-)
3. Pluspunkt: Kinder sind spontan.
Einfach mal mit einer lustigen Bemerkung in eine ernste Gesprächsrunde reinplatzen, damit das Diskussionsniveau wieder steigt: das kann man sich nur bei Kindern abgucken. Ihr Gegenüber wird Ihren Humor aufgreifen und die Chance nutzen, die Stimmung wieder etwas aufzuwärmen. Eine lustige Bemerkung mindert nicht den Ernst der Verhandlung, nimmt nur manchmal die Schärfe aus der Diskussion.
4. Pluspunkt: Kinder denken kreativ.
Es gibt für Kinder keine Probleme, sondern nur Lösungen.
Aus Brötchen und Möhren werden Monster, aus Klopapierrollen Mondhotels, aus HARIBO-Gummibärchen eine Ritterschlacht.
‘Um-die-Ecke-denken’ heißt dieser ganzheitliche Ansatz und ist im systemischen Projektgeschäft nicht mehr weg zudenken.
Aber Sie konkurrieren unter Umständen mit mehreren systemischen Coaches und können dann punkten, wenn Sie glaubhaft den täglichen Umgang mit systemischen Ansätzen darstellen können.
Dank Ihrer Kinder hören Sie ein Problem automatisch unter der Maßgabe ‘geht nicht gibts nicht’.
Sie haben gelernt, dass es fast immer Lösungen gibt und dass es sich lohnt, ganz kuriose Denkansätze zu verfolgen, weil sie erfolgreich sein könnten.
Lösungen zu verwerfen ist besser, als sie gar nicht erst gedacht zu haben.
In teuren Managerschulungen wird man gezwungen, sich einmal auf den Tisch zu stellen, um die Perspektive zu verändern:
gute Idee, für mich sind diese Tische die Kinder!
Nur soviel bezahlen wie man auch besprochen hat:
das ist die neue Idee bei meiner 1HOURBeratung.
Ob Sie mich an-rufen, an-skypen oder an-mailen:
Die BeratungsZeit läuft, sobald wir gemeinsam im Thema sind und die Beratung beginnt.
Zum Kennenlernen biete ich Ihnen jede Minute für nur 1 EURO an (zzgl. MwSt).
Endet unser Gespräch z.B. nach 34 Minuten = 34 EUR (zzgl. MwSt)
Endet unser Gespräch z.B. nach 67 Minuten = 67 EUR (zzgl. MwSt)
Mündet unser Gespräch z.B. in weitere Beratungstermine = individueller Preis
Ob Sie gezielte Fragen zum Businessplan, zur Existenzgründung, zu Konflikten mit dem anderen Geschlecht haben
oder
allgemeine Fragen zur Karriereplanung oder zur Kundenaquise oder zur Teamleitung eines FrauenMännerTeams oder oder haben:
Ich freue mich auf Ihre Fragen und wünsche mir für Sie, dass wir gemeinsam einen guten Weg für Sie finden!
Da sitzen Sie womöglich mehrere Stunden mit Ihrem Chef, oder noch anstrengender mit einem potentiellen Kunden, stundenlang im Zug, im Auto oder auf Flughäfen.

photo credit: sludgegulper
Sie müssen mehrere Stunden Zeit mit Ihrem Chef außerhalb des Büros verbringen.
Was redet man da bloß die ganze Zeit?
Grundsätzlich gilt: wenn Sie zum ersten Mal mit Ihrem Chef oder einem Kunden unterwegs sind, sollten Sie sich ein bißchen vorbereiten und mehrere Themen zusammenstellen, über die Sie unverfänglich, aber unterhaltsam sprechen können.
Machen Sie sich ein paar Gedanken zu Ihrem Begleiter und wählen Sie Themen aus, auf die Sie auch Antworten erwarten dürfen.
Denn wichtig ist: es sollte ein Gespräch zustande kommen, in dem sich beide Partner die Bälle hin- und her werfen.
Wer leitet das Gespräch ein?
Wenn Ihr Chef nach der Begrüßung nicht direkt das Gespräch beginnt, dürfen Sie ruhig mit einem unverfänglichen Thema wie Wetter, “so früh morgens aufgestanden”, “endlich mal kein Stau” Ihre Plauderbereitschaft signalisieren.
Gelungen ist das Gespräch, wenn Sie Stichwortgeber sind und daraus sich kurzweilige Gespräche ergeben, die die Reisezeit verkürzen und in angenehmer Erinnerung bleiben.
Wer führt aus Gesprächspausen wieder heraus?
Ist Ihr Chef männlich, müssen Sie auf jeden Fall vermeiden, ihn tot zu reden. Frauen mögen keine Gesprächspausen und interpretieren diese als Abneigung oder Desinteresse. dann versuchen sie diese durch einen erneuten Redeschwall zu überspielen, was aber die Gesprächspartner immer weiter auseinander treibt.
Wieviel Privates darf ich preisgeben?
Werden Sie vor allen Dinge nicht privat, außer der Chef fragt Sie nach persönlichen Erlebnissen, weil Sie zufällig am selben ort Urlaub gemacht haben.
Wieviel Geschäftliches darf ich besprechen?
Geschäftliches in Vorbereitung auf den gemeinsamen Geschäftstermin dürfen Sie ansprechen, am besten formulieren Sie Fragen an Ihren Chef, um die Ablauf des Termins inhaltlich wie auch formmäßig abzustimmen. Gehen Sie nicht zu sehr ins Detail, es besteht die Gefahr, dass Ihr Chef Ihnen dann nicht mehr folgt und das Gespräch versandet oder eine Mißstimmung aufkommt.
Darf ich die Chance nutzen, um meine Gehaltserhöhung einzufordern?
Gespräche über interne Firmenprobleme sind erstmal tabu, es sei denn, der Chef beginnt mit dem Thema. Aber auch hier Vorsicht, denn die Zweisamkeit mit dem Chef führt häufig zu einem zuviel an Redseligkeit und zum Ausplaudern von Gerüchten. Dienstreisen sind keine Flitterwochen und Sie müssen vermeiden all zu privat und vertrauensselig zu werden.
Das gilt auch für Gehaltsforderungen oder Vertragsverhandlungen. Der Chef ist auf der Dienstreise kein Freiwild, sondern ein Vorgesetzter, der sich mental auf ein Meeting einstellt. Da ist kein Raum für Ihre Selbstdarstellung oder Ihre Forderungen. Gleiches gilt für die Reise mit einem Kunden.
Reisen Sie entspannt, aber als Businessfrau!
Unterhalten Sie sich offen, aber als Businessfrau!
Seien Sie charmant, aber als Businessfrau!
Das wünsche ich Ihnen!
Haben Sie noch Fragen oder benötigen Sie weitere Anregungen, dann nutzen Sie doch einfach meine 1HOURBeratung: pro Minute 1 EURO (zzgl. MwSt); die Zeit läuft….
Tweet30% aller Firmen werden von Frauen gegründet. Eben so viele gehen auch wieder insolvent.

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In meinem Vortrag auf dem FemmesBusinessTag (drei Sprachen vermischt, wow) konnte ich direkte Reaktionen der Teilnehmerinnen mitnehmen, die unisono meinen Beobachtungen zustimmten.
1. Fehler: wenig überzeugende Selbstdarstellung
2. Fehler: überzogene Kundenorientierung
3. Fehler: überschätztes Marktpotential
4. Fehler: lückenhafter Liquiditätsplan
5. Fehler: schlecht vorbereitetes Bankgespräch
Der Vortrag war auf eine halbe Stunde angesetzt, die anschließende Diskussionsrunde dauerte noch einmal so lange.
Den Frauen lag vor allem auf der Seele:
“Warum verhalten sich Frauen anders als Männer?”
“Kann ich mein Verhalten gegenüber Männern trainieren?”
“Wie kann ich im Business selbstbewußt weiblich sein?”
“Wie weit darf ich im Business authentisch sein?”
Die Frage nach der Authentizität drängte sich in diesem Messeumfeld quasi auf.
Viele Ausstellerinnen auf dem FemmesBusinessTag boten Dienstleistungen als Coach an mit dem Schwerpunkt: Finde Dich selbst, deine innere Mitte, sei authentisch, lass Dich nicht verbiegen, bleib du selbst.
Mein BusinessVortrag bot da eine drastische Gegenposition, denn nach meiner Erfahrung setzt Business natürliche Grenze an die eigene Authentizität. Das ist in meinen Augen gar nicht schlimm, wir müssen nur erkennen, wo diese Grenzen sind und wie wir geschickt damit umgehen.
So hat der Vortrag viele neue Kontakte gebracht, viele neue Ideen entwickelt, viele alte Fragen neu gewichtet und viele neue Fragen aufgeworfen.
Wer noch weiterführende Fragen hat, den lade ich herzlich zu meiner 1HourBeratung ein. Jede Minute ein gut investierter Euro.
Denn nicht alle “Probleme” benötigen gleich eine ganze coaching Session :-)
Was macht eine Unternehmerin, wenn sie nichts unternimmt?
Das ist in meinen Augen ein Widerspruch.
Eine Unternehmerin kann gar nicht anders, als etwas zu unternehmen.
Entweder erstickt sie in Aufträgen, dann wird sie diese gewissenhaft und kundenorientiert bearbeiten.
Oder sie hat die ganz normalen Leerlaufzeiten (nach ein paar Jahren der Selbständigkeit lernt man diese Leerlaufzeiten zu schätzen, und sie stürzen einen nicht mehr in die Existenz- und Sinnkrise), dann wird sie gewissenhaft neue unternehmerische Ideen entwickeln, kreativ sein, neue Trends suchen und nicht eher ruhen bis sie denn wieder …
erstickt in Aufträgen.
Wer im Team arbeitet, ist gewohnt, sich auf die anderen zu verlassen.
Gibt ab, übernimmt, springt ein, fordert ein: alles im abgestimmten Miteinander.

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So die Wolke7-Welt.
Die Realität vieler Teams sieht anders aus. bei größeren Teams entstehen häufig Frauengrüppchen und Männerteilteams, weil die Kommunikations innerhalb der Geschlechtergruppen offensichtlich besser funktioniert als in übergreifenden Zusammenstellungen.
Vorteil: die Arbeit wird schneller erledigt
Nachteil: die Ideen sind weniger kreativ, weil die Assoziationsviefalt fehlt
Einer der Hauptreibungspunkte im Team ist die unterschiedliche Auffassung von:
bis wann soll die Aufgabe fertig sein?
wieviel muss ich kommunizieren?
Viele Aufgaben haben einen Termin, bis wann sie erledigt sein müssen, weil dieser Termin dem Kunden genannt wurde.
Deshalb ist es wichtig die Aufgabe zu monitoren, damit rechtzeitig klar wird, ob der Termin gehalten werden kann, warum er nicht gehalten werden kann, ob der Mitarbeiter Unterstützung benötigt, ob Fehler in der Terminkalkulation waren. Dann kann intern richtig gesteuert werden und extern sauber kommuniziert werden.
Soweit meine Erwartungen.
Wie geht man aber damit um, wenn das Team oder Teile des Teams nicht mitziehen?
Fachlich ist jeder durchaus in der Lage, die Aufgabe zu erledigen, aber nicht alle kommunizierent.
Beispielfall:
Der weibliche Teamleiter weiss aktuell nicht, welchen Status bestimmte Aufgaben im Moment haben. Auf Nachfragen bekommt sie keine oder verspätete Antwort, die auch nicht zufriedenstellend ist, oder der benannte Meilenstein wird ohne Ankündigung nicht eingehalten.
Dieses Verhalten kann sie eine Zeit lang tolerieren, aber irgendwann steht sie in der Zwickmühle: einerseits wird sie vom Kunden unter Druck gesetzt, der den vereinbarten Liefertermin einfordert und andererseits möchte sie die Mitarbeiter nicht überfordern.
Also sucht sie das Gespräch mit dem Mitarbeiter und stellt Forderungen auf: mehr Kommunikation, zeitnahe Kommunikation, offene Hilferufe bei Überarbeitung, laufende Statusmeldungen zur Aufgabe.
Der Mitarbeiter sagt alles zu, aber nichts ändert sich.
Das zweite Gespräch steht an: die Teamleiterin zeigt die Konsequenzen auf Kundenseite auf, die das Verhalten des Mitarbeiters nach sich ziehen und macht deutlich, dass sie erwartet, dass der Mitarbeiter beim Arbeiten selber die Konsequenzen mit berücksichtigt. Sie läßt den Mitarbeiter Verbesserungsvorschläge zur Entzerrung der Situation machen. Sie setzt diese Verbesserungsvorschläge um.
Doch nichts ändert sich.
Im dritten Gespräch muss sie dem Mitarbeiter leider mitteilen, dass seine Arbeitsweise nicht ins Team paßt und er das Team gefährdet.
Er soll sich entweder tierisch umstellen oder das Team kann ihn leider nicht mehr halten. Die Teamleiterin versucht so auf die weiche weibliche Tour an sein Solidaritätsgefühl zu appellieren, lobt seine fachliche Kompetenz, stellt klar, dass er aber endlich seinen Job machen muss und darüber sprechen muss.
Worin liegt wohl das Problem?
Wie hätte wohl ein männlicher Teamleiter reagiert?
Was mir wichtig ist:
Mitarbeiterführung: einfach mal ‘Danke’ sagen
Mitarbeiterführung: wie entlasse ich richtig?
TweetHäufig haben wir das Gefühl, in Denkstrukturen festgefahren zu sein. Wir suchen krampfhaft nach Kreativität, die sich jedoch am Schreibtisch sitzend nicht auf Kommando einstellen will.
Interessanterweise spüren Frauen diese Denkblockade häufiger als Männer, und wenn Männer sie spüren, lassen sie sich davon nicht so sehr verunsichern.
Was also tun wenn wir uns um uns selbst drehen und keine Lösung finden?
Mir helfen immer ein paar ganz kleine Dinge, die so unscheinbar klingen, aber für mein Gehirn eine große Anforderung darstellen.
1. Gebetshaltung ändern: verschränken Sie die Finger so, als ob Sie beten wollten. Der Zeigefinger welcher Hand liegt zuerst?
Nun die Verschränkung so ändern, dass der hintere Zeigefinger nun zu vorderst liegt.
Den Wechsel mehrfach wiederholen und dabei die erhöhte Gehirntätigkeit nutzen, um über eine Lösung neu nachzudenken!!
2. Armbanduhr wechseln: An welchen Arm tragen Sie Ihre Armbanduhr?
Tragen Sie nun die Armbanduhr am anderen Arm und blicken Sie alle fünf Minuten auf die Uhr. Ihr Gehirn hat kurzfristig mit der Umstellung so viel zu tun, dass es auch Hochtouren läuft und locker kleine Problemlösung aus ganz anderer Perspektive mit bewältigen kann.
3. Gürtel umdrehen: Wo sitzt die Schnalle Ihres Gürtels?
Ziehen Sie Ihren Gürtel nun neu ein, so dass die Schnalle genau auf der anderen Seite liegt. Öffnen und schließen Sie Ihren Gürtel mehrmals hintereinander. Die Neuronen müssen nun in kürzester Zeit alt gelerntes ändern und gehen ganz neue Wege. Nutzen Sie diese Umgestaltung Ihres Gehirn, um schnell neue Denkideen zu entwickeln!
4. Tasse heben: Mit welcher Hand heben Sie die Kaffeetasse zum Trinken?
Nehmen Sie nun die andere Hand beim Tasse Hochheben und erleben Sie, wie Sie förmlich Ihre Gehirnaktivität spüren können. Es bleibt Ihnen nur eine kurze Zeitspanne, bis das Gehirn die neue Situation adaptiert hat, aber in dieser Zeit können Sie auf die herumjagenden Neuronen aufspringen und neu denken.
5. Für EXTREM Neugierige: Rückwärtsgehen im Büroflur
Den größten Effekt erzielen Sie in Bewegung, gehen Sie also rückwärts durch den Büroflur zum Kopierer, zur Toilette, zur Kantine, zum Briefkasten. Es ist unwahrscheinlich, wieviel sich im Gehirn während dieses Gangs abspielt. Hinzu kommt die räumliche Veränderung, die neuen Perspektiven fürs Auge, das Gehirn muss also den ganzen Weg lang permanent umdenken. Und Sie dann gleich mit!!
Beobachten Sie bei diesen kleinen, aber feinen Übungen, wie lange Ihr Gehirn braucht, um sich umzugewöhnen.
Nutzen Sie diese Zeitspanne erhöhter Gehirnaktivität, um in Ihrem Gedächtnis nach vorhandenem Wissen zu forschen, dass Ihnen bei dem neuen Problem zu neuen Assoziationen und damit zu neuen kreativen Lösungen verhelfen kann.
Nutzen Sie diese Zeit erhöhter Gehirnaktivität, um in neue, bisher unberücksichtigte Richtungen zu denken.
Nutzen Sie diese Zeit erhöhter Gehirnaktivität, um Ihr Gehirn frei jagen zu lassen, damit es Ihnen dann entspannt am Schreibtisch wieder zur Verfügung steht.
Haben Ihnen die Übungen geholfen? Ich bin gespannt auf Ihre Erfahrungen!
TweetNutzen Sie mein kostenloses Training am 25.09.2011 auf dem FemmesBusinessTag ab 16:30 Uhr und lernen Sie geschickt über Stolpersteine zu springen, die Ihnen andere oder gar Sie selber sich in den Weg zur erfolgreichen Gründung legen.
Ich freue mich auf Sie!
Möchten Sie einen Termin auf dem FemmesBusinesstag vereinbaren oder ein kurzes kostenloses Beratungsgespräch führen, dann melden Sie sich doch einfach kurz bei mir, damit wir eine Zeit vereinbaren können!
Wer hat was gesagt?