7 Berufe prägen eine Frau
Müssen sich ab jetzt Männer in Acht nehmen, die auf dem Spielplatz ein fremdes Kind trösten und dabei vielleicht auch mal beruhigend streicheln?

photo credit: Glatze mit Kamera und endlich wieder Online! :-)
Wo beginnt Kindesmißbrauch und wo endet Fürsorglichkeit?
Wo beginnt die Verleumndung und wo die bestrafbare Tat?
Wo beginnt das Bauernopfer und wo wird der Täter bestraft?
Wo beginnt die geile Gerüchteküche und wo endet die journalistische Aufklärung?
Ein zu großes Thema für einen so kleinen Blog, aber ich mache mir trotzdem Gedanken!
Eine Rabenmutter……
(ich habe ja neulich gelernt, dass echte RABENMütter sich sehr wohl um ihre Kinder kümmern im Tierreich, also Mea culpa an alle Raben)
…. eine Rabenmutter erkennt man daran, dass
+ sie Kind1 um 22:00 Uhr unmißverständlich zum InsBettgehen auffordert, obwohl der geniale Film im Fernsehen noch nicht zu Ende ist
+ sie die Kinder auch bei Regen mit dem Fahhrad in die Schule fahren läßt, statt sie mit dem Auto zu kutschieren
+ sie im Winter kein LeckEis kauft
+ sie bei -7 Grad keine Tshirts erlaubt
+ sie doch tatsächlich feste Termine zum ZimmerAusMisten anberaumt
+ sie keinen Vorschuss aufs Taschengeld auszahlt
+ sie manchmal Gemüsesuppe kocht
Es ist wirklich unglaublich, mit wem man alles zusammen wohnen muss: arme Kinder :-)
Es ist nicht zu glauben, schon wieder ändern sich die Abschreibungsvorschriften für GWG. Ich denke, es gibt wichtigere Dinge als die Neuregelung der Abschreibungsmöglichkeiten in diesem Bereich, aber weit gefehlt. Wahrscheinlich sind die GWG genauso wie die Pendlerpauschale Steuerrechtsgebiete, die ein Ministerialbeamter überblickt und deswegen neuregelt auf Deubel komm raus. Das ist vielleicht eine gemeine Unterstellung, aber ich kann diese Fokusierung auf Neuregelungen bei GWG, Pendlerpauschale und Kündigungsschutz als Allheilmittel für wirtschaftliche Probleme einfach nicht mehr ernst nehmen.
Dennoch: hier der sachliche Link zu den Steuertipps, die alle Alternativen der Abschreibungswahlmöglichkeiten sauber und nach meiner Ansicht vollständig auflisten.
Kind2 hat seine GeschichtsHausaufgaben, das römische Reich abzeichnen, nicht gemacht.
Die Lehrerin kontrolliert die Hausaufgaben und schreit tierisch rum bei jedem, der seine HA vergessen hat.
Kind2 traut sich nun nicht mehr zuzugeben, dass auch er die HA vergessen hat. Er fürchtet den Zorn der Lehrerin. Also berät er sich mit seinen Tischnachbarn und herauskommt eine Lüge:
“Ich habe die Hausaufgaben gemacht, aber Kind3 hat meine Hausaufgaben zerrissen.!”
Die Lehrerin glaubt Kind2 unter der Bedingung, dass er eine schriftliche Bestätigung seiner Mutter vorlegt, die den Vorfall des Zerreissens ausführlich schildert.
Mit dieser Anfrage steht Kind2 nun vor der Erzieherin, die gerade anfangen will sich über diese Lüge und Lügen als solches zu empören, als sich die Unternehmerin dazwischen schiebt. (Die Psychotherapeutin kann nur mühsam ein Grinsen unterdrücken, weil Kind2 wirklich zu süß aussieht in seiner Betroffenheit und seiner Unsicherheit ob der Reaktion)
“Lügen sind Mist. Aber das müssen wir ja nicht mehr diskutieren. Schreiende Lehrerinnen sind auch Mist, dass müssen wir auch nicht diskutieren. Ich schreibe die Bestätigung, wenn Du jetzt ZWEI Karten malst und Kind3 vor meinen Augen eine davon zerreißt!”
Der Erzieherin gehen die Augen über, so eine Lösung hätte sie sich nie ausdenken können.
Kind2 ist sowas von erleichtert und malt tatsächlich zwei dieser blöden römischen Reiche.
Ich bin gespannt, ob die Lehrerin sich heute überhaupt noch an den Vorfall erinnert und die Bestätigung einfordert.
War die Entscheidung richtig oder falsch?
Die Finanzmanagerin wird unruhig: sie glaubt nicht daran, dass die Rente sicher ist, sie weiß, dass die Unternehmerin nicht endlos Geld verdienen wird und sie fürchtet deshalb um ihren ruhigen Schlaf.

photo credit: Genista
Also ist es an der Zeit, unsere Finanzen neu zu überdenken, unsere Finanzziele einmal klar zu formulieren und dann unser Finanzverhalten etwas zu ändern.
Durch ungeiziges Sparen soll man Unabhängigkeit erreichen können. Eine Unabhängigkeit, die mir die Freiheit gibt, die ich zum Leben brauche. Jeder kann ein bißchen Geld sparen und wenn er damit früh genug anfängt, arbeitet der Zinseszinseffekt für ihn.
Ziel 1 ist es, soviel Geld anzusparen, dass die monatlichen Ausgaben für 6 Monate damit bezahlt werden könnten. Und diese gesparte Summe auch nicht anzugreifen, egal welche Finanzamtsforderungen oder sonstige Ansprüche auftauchen. Dieses Geld ist TABU und dient nur der Absicherung. Das ist ein erster Schritt zu Freiheit, weil ich so nämlich eine kurze Zeit auch ohne Aufträge überbrücken kann, ohne existenzielle Ängste haben zu müssen.
Also müssen wir sparen. Das ist ja so leicht gesagt, aber müssen wir nun geizig werden? Wir haben mit Sparen angefangen und haben ganz überraschende Nebeneffekte erlebt, an die ich vorher überhaupt nicht gedacht hatte und die sich positiv auf unser Leben auswirken:
1. Wir essen gesünder. Weil frische Nahrungsmittel billiger sind als Fertigmenues, essen wir mehr Gemüse, machen unsere Saucen wieder selber statt eine Tüte Maggi-Sauce schnell anzurühren, backen unsere Kuchen selber statt schnell einen Dr. Oetker-Fertigkuchen zu mixen. Wir haben auch weniger Müll und Umverpackungen. Wir essen bewußter und hoffentlich auch wirklich gesünder.
2. Wir haben weniger Nippes und Kram, der herumsteht und beim Staubwischen stört. Jeder EURO wird bewußter ausgegeben, denn bei jeder Ausgabe fragt man sich nun, ob das auch wirklich sein muss. Geizig darf man dabei nicht werden, aber man verzichtet bewußt auf den 10. Nippes, weil das Erreichen von Ziel 1 wichtiger als diese superschöne Kerze oder die neue Vase. Jeder Cent zählt.
3. Weil wir weniger Nippes und Kram haben, ist unser Haus einfacher zu säubern. Die Schränke sind nicht überfüllt und die Regalflächen und Fensterbänke sind leerer und übersichtlicher. Das ist beim Saubermachen einfacher und man findet sich besser zurecht, weil nicht erst alles aus den Schränken ausgeräumt werden muss, nur weil man etwas aus der dritten hinteren Reihe nötig braucht.
4. Und weil wir weniger Nippes und Kram haben, wirkt unser Haus auch sichtlich ruhiger. Es ist klein, hat aber nun einige freie Flächen, die Freiraum und Ruhe ausstrahlen. (wenn ich es schaffe, sie gegen die Kinder zu verteidigen)
5. Wir sprechen über Geld mit unseren Kindern. Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, die Finanzziele mit den Kindern zu besprechen. Damit ist das Gequengel nach dem ‘Darf ich noch ein zweites Eis’ oder nach dem McDonalds-Besuch verschwunden. Die Kinder akzeptieren das ganz schnell, wenn es einen finanziellen Grund dafür gibt. Außerdem fördert es das Verhandlungsgeschick der Kinder: ‘Wenn wir zu Fuß in die Stadt gehen haben wir doch die Bahnfahrkarte gespart: Können wir dann dafür ein Eis?’. Wer kann dann noch NEIN sagen ?
6. Wir wissen, wo wir finanziell stehen. Wir kennen unseren Wert. Wir wissen genau, wie viel wir für Weihnachten dieses Jahr ausgeben können und wieviel der Urlaub kosten darf. Das ist ein großartiges Gefühl, diese Entscheidungen nicht immer wieder neu diskutieren zu müssen.
7. Wir haben Ziele – Finanzziele – und sie sind erreichbar! Es wird einige Zeit dauern, aber wir haben gemeinsame Erfolge vorzuweisen. Das bringt Ruhe und Sicherheit in die Familie.
8. Ich habe mich mit Finanzanlagen beschäftigt und viel gelernt. Über Dachfonds, Hedgefonds, die unterschiedliche Höhe von Ausgabeaufschlägen usw. wußte ich vorher wenig, aber jetzt kann ich besser einschätzen, welche Anlagen welchen Vorteil für mich haben und welche Anlageformen ich überhaupt auswählen möchte, welchen ich persönlich mit Bauchgefühl vertrauen mag und welche ich ablehne.
Das Leben hält doch immer wieder Überraschungen bereit!
Lieber BN-RS 838,
Es gibt Autofahrer, die haben kein Wetter.
Und Sie gehören dazu.
Ich bin fassungslos, dass weder Wetter noch Geschwindigkeitsbeschränkungen Sie davon abhalten mich zu schneiden und gefährliches Fahrbahnjumping auf der gefüllten Autobahn durchzuführen.
Ich sitze im VW-Bus ja etwas höher und konnte Sie noch lange über die Dächer der anderen Autos hinweg beobachten.
Sind Sie wirklich 5 Minuten früher am Ziel angekommen? Oder mußten Sie Frust auf der Straße ablassen?
Glauben Sie wirklich, dass Ihr PseudoGeländewagen Sie vor allen Wettern schützt und Ihnen das Recht gibt, andere Verkehrsteilnehmer zu ignorieren?
Oder müssen Sie sich permanent etwas beweisen?
Oder sind Sie einfach mit Ihrem dicken Auto überfordert?
Ich bin froh, dass nichts passiert ist, ich glaube auch nicht, dass Sie sich ändern werden, aber meiner Wut mußte ich Luft machen.
Viele Grüße
sevenjobs
Ein Grund, warum ich mich selbständig gemacht habe, war die Hoffnung, dass ich als Selbständige Familie und Beruf leichter vereinbaren könne.
Doch leider weit gefehlt….
Es gibt verschiedene Auftragssituationen, die mich in die eine oder andere Richtung knebeln:
ENTWEDER ICH habe Aufträge:
Die Unternehmerin hat von einem externen Dritten, der weder sie noch ihre privaten Belange kennt, einen Auftrag bekommen. Sie hat diesen Auftrag nur deshalb bekommen, weil keiner der Arbeitnehmer die dafür notwendigen Kenntnisse hat, oder weil der Auftraggeber bei den Berater bei Nichterfüllung in die Haftung nehmen will oder weil der Auftraggeber einen Sündenbock sucht oder weil der Auftraggeber sich hinter den externen Ergebnissen verstecken will.
Die Unternehmerin hat den Auftrag in den seltensten Fälle nur deshalb bekommen, weil sie so nett sind.
Das bedeutet, dass der Auftraggeber sich von der Auftragserfüllung viel verspricht, denn schließlich hat er den hohen Tagessatz in den Entscheidungsgremien durchgeboxt und muss sich nun permanent rechtfertigen. Der Auftraggeber kann es sich nicht leisten, dass die Beratung ein Flopp wird und er wird laufend das projekt zeitlich überwachen.
Damit wird ein enormer Erfolgsdruck aufgebaut, dem der Selbständige gewachsen sein muss.
Alle Freiheiten von denen ich geträumt habe, Freiheiten der freien Arbeitseinteilung, des Arbeitens während der Kinderschlafzeiten, des Notebooks auf den Knien im Café, kann man vergessen.
Das funktioniert nicht.
Zum Zeitpunkt X habe ich die Projektergebnisse zugesagt, und zum Zeitpunkt X muss ich liefern. Während der Projektphasen ist kein Urlaub möglich, Mitarbeiterkrankheiten müssen aufgefangen werden und für kranke Kinder fehlt jedes Verständnis.
Als Unternehmerin ist man also möglicherweise eingebundener, abhängiger und stärker unter Druck als in jedem Arbeitnehmerverhältnis. Denn von meinem Erfolg hängt die Mundpropaganda ab, die Empfehlung, die schnelle Bezahlung.
Die einzige Freiheit, die ich habe: ich kann entscheiden, ob ich bis 23.30 oder von 05:00 an arbeite.
ODER ICH habe gerade keine Aufträge:
Als Unternehmerin muss ich Kaltaquise betreiben, auch wenn mir die Vertriebsmentalität völlig fehlt. Natürlich kann ich auch zu Hause warten, ob ein Auftraggeber anruft und wenn nicht, dann auf die Ungerechtigkeit der Welt schimpfen.
Aber ohne Aufträge wächst der Erfolgsdruck um so mehr, da meine monatlichen Verpflichtungen weiterlaufen, die Erlöse aber ausbleiben. Ich arbeite also ununterbrochen an Konzepten, telefoniere, besuchen Kongresse, um Visitenkarten zu verteilen, produziere Reisekosten, nur um am Monatsende wieder eine Gewinnwarnung aussprechen zu müssen.
Zwar hätte ich Zeit in auftragsschwachen Zeiten Bücher zu lesen oder am Rhein zu sitzen, aber ich habe keine Muße dazu, weil der finanzielle Druck einen nicht ruhen läßt.
Die einzige Freiheit, die ich habe ist die, dass ich mich permanent entscheiden kann, ob ich jammere und mein Gespartes ausgeben oder ob ich die Zähne zusammen beiße und aquiriere.
Ich bin also in keiner Lebenssituation so frei, wie ich es mir erträumt hatte und verlange von meiner Familie ein hohes Maß an Toleranz.
Nie bin ich mal ICH: immer bin ich jemand anders
Tochter von…
Frau von…
Geschäftsführerin von…
Mutter von…
Schwiegertochter von…
Schwägerin von…
Nachbarin von…
Andererseits klingt das nach einem ganz guten Netzwerk: bei XING wäre ich damit der König :-)
Kaum ist der eine Hype zu Ende folgt schon der nächste: die Karnevalskostümständer sind verschwunden und haben den Regalen mit den Ostersüßigkeiten Platz gemacht.
Süßigkeiten zu Ostern verschenken: je teurer um so beeindruckender.
Wir halten das Verschenken zu Ostern seit Jahren sehr schlicht. Es gibt Süßigkeiten, die tatsächlich auch noch von den großen Kindern am Ostersonntag im Garten gesucht werden.
Der Anspruch der Kinder ist: es muss VIEL gesucht werden.
Das macht es für mich einfach, denn ich muss keine teuren Pralinenschachteln kaufen, sondern Tüten, mit vielen kleinen SchokoEiern, die prima in jede Mauernische passen, in jeder Astgabel liegen bleiben und sogar in eine Primelblüte passen, ohne sie zu zerdrücken.
Und jedes Jahr bin ich wieder überrascht, was zu Ostern so alles verschenkt wird: ich habe den Eindruck, dass Ostern und Nikolaus fast zu einem zweiten WeihnachtsgeschenkeFest verschmelzen.
Da gibt es Inliner und Puppen und Barbiehäuser und Schmuck und große Legokästen.
Ich frage mich immer, ob dieses Überhäufen mit Geschenken den Kindern wirklich gut tut?
Der FlughafenParkhausAutomat ist mein bester Freund.

photo credit: Rainer Ebert
Denn sein Rückgeld besteht fast ausschließlich aus 2EURO-Münzen.
Zwar werde ich immer angestarrt wie ein Fossil auf zwei Beinen, wenn ich doch tatsächlich mein Parkticket mit BARGELD bezahle, doch bei dem Rückgeldauswurf, der klingt, als ob ich den einarmigen Banditen geknackt hätte, werden dann doch alle Augen neidisch.
15 Geldstücke liegen im Rückgeldfach, mehr als eine Hand aufsammeln kann.
Unsere Urlaubsdose wird vor Glück zerspringen und mein Portemonnaie vor Schmerz zerreißen.
Sieben Jobs täglich bewältigen wir berufstätigen Mütter im Minimum, das ist wirklich kein Grund sich zu verstecken. Organisation, Abstriche und Leichtigkeit sind notwendig, um nicht unterzugehen.
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