7 Berufe prägen eine Frau
Kaum ist der eine Hype zu Ende folgt schon der nächste: die Karnevalskostümständer sind verschwunden und haben den Regalen mit den Ostersüßigkeiten Platz gemacht.
Süßigkeiten zu Ostern verschenken: je teurer um so beeindruckender.
Wir halten das Verschenken zu Ostern seit Jahren sehr schlicht. Es gibt Süßigkeiten, die tatsächlich auch noch von den großen Kindern am Ostersonntag im Garten gesucht werden.
Der Anspruch der Kinder ist: es muss VIEL gesucht werden.
Das macht es für mich einfach, denn ich muss keine teuren Pralinenschachteln kaufen, sondern Tüten, mit vielen kleinen SchokoEiern, die prima in jede Mauernische passen, in jeder Astgabel liegen bleiben und sogar in eine Primelblüte passen, ohne sie zu zerdrücken.
Und jedes Jahr bin ich wieder überrascht, was zu Ostern so alles verschenkt wird: ich habe den Eindruck, dass Ostern und Nikolaus fast zu einem zweiten WeihnachtsgeschenkeFest verschmelzen.
Da gibt es Inliner und Puppen und Barbiehäuser und Schmuck und große Legokästen.
Ich frage mich immer, ob dieses Überhäufen mit Geschenken den Kindern wirklich gut tut?
Der FlughafenParkhausAutomat ist mein bester Freund.

photo credit: Rainer Ebert
Denn sein Rückgeld besteht fast ausschließlich aus 2EURO-Münzen.
Zwar werde ich immer angestarrt wie ein Fossil auf zwei Beinen, wenn ich doch tatsächlich mein Parkticket mit BARGELD bezahle, doch bei dem Rückgeldauswurf, der klingt, als ob ich den einarmigen Banditen geknackt hätte, werden dann doch alle Augen neidisch.
15 Geldstücke liegen im Rückgeldfach, mehr als eine Hand aufsammeln kann.
Unsere Urlaubsdose wird vor Glück zerspringen und mein Portemonnaie vor Schmerz zerreißen.
First, we survived being born to mothers who had no full time maids/cooked food/cleaned the house while they carried us.
They took aspirin, ate cheese , sweet dishes and didn’t get tested for diabetes.
Then after that trauma, our baby cribs were covered with bright coloured lead-based paints.
We had no childproof lids on medicine bottles, doors or cabinets and when we rode our bikes, we had no helmets, not to mention, the risks we took hitchhiking .
As children, we would ride in cars with no seat belts or air bags.
Riding in the back of a local bus/train was a special treat.
We drank water from the tap and NOT from a bottle.
We would spend hours on the terrace under bright sunlight flying our kites, without worrying about the UV effect which never ever effect us.
We shared one soft drink with four friends, from one bottle and NO ONE actually died from this.
We ate pastries, white bread and real butter and drank soft drinks with sugar in it, but we weren’t overweight because……
WE WERE ALWAYS OUTSIDE PLAYING!!
We would leave home in the morning and play all day, as long as we were back when the streetlights came on.
No one was able to reach us all day. And we were O.K.
We would spend hours reparing our out dated bicycle and scooter out of scraps and then ride down the hill, only to find out we forgot the brakes. After running into the bushes a few times, we learned to solve the problem .
We did not have Playstations, Nintendo’s, X-boxes, no video games at all, no 99 channels on cable, no video tape movies, no surround sound, no cell phones, no personal computers, no Internet or Internet chat rooms……..! .WE HAD FRIENDS and we went outside and found them!
We made up games with sticks and tennis balls and although we were told it would happen, we did not put out very many eyes.
We rode bikes or walked to a friend’s house and knocked on the door or rang the bell, or just yelled for them!
This generation has produced some of the best risk-takers, problem solvers and inventors ever!
The past 50 years have been an explosion of innovation and new ideas.
We had freedom, failure, success and responsibility, and we learned
HOW TO DEAL WITH IT ALL!
(von meiner indischen Freundin, wo gerade der KinderÜberwachungsHype angekommen ist)
Woher die Spinnenangst kommt, weiss ich nicht. Ich fand es auch nie notwendig, etwas dagegen zu unternehmen…
… bis wir Kinder bekamen.
Jetzt wollte die Erzieherin Vorbild sein, und verhindern, dass die eigene Angst in die Kinder verpflanzt wird, nur weil die Kinder das Kreischen und Zurückzucken der Mutter vor einer Spinne nachmachen.
Also habe ich ein Training gemacht, dass mich durch kleine Erfolgserlebnisse aufbaut:
1. Spinne angucken ohne Weglaufen: einen Meter vor der Spinne stehen bleiben und sie angucken und dabei tief atmen
2. Spinne angucken ohne tief Atmen: im 10 cm Abstand die Spinne angucken und das Netz bewundern
3. Spinne anpusten ohne Weglaufen: im 10 cm Abstand leicht das Netz der Spinne anpusten, die Spinne bewegt sich nun, die Bewegungen verfolgen
4. Spinne stark anpusten ohne Weglaufen: im 10 cm Abstand das Netz der Spinne stark anpusten, die Spinne läuft nun hektisch hin und her, der Spinne zugucken
5. Spinne wegsaugen: mit dem Staubsaugerrohr die Spinne wegsaugen und sich NICHT überlegen, ob die Spinne wieder aus dem Staubsaugerbeutel herauskrabbeln kann
Bei der nächsten Spinne die Schritte 1-4 wiederholen, aber diesmal mit Schritt 6 fortfahren:
6. Spinne in Sicherheit wiegen: während man vor sich hinflüstert, wie hilfreich Spinnen doch bei der Bekämpfung von Insekten sind, ein Glas und eine feste, dünne Pappe holen
7. Spinne lebend fangen: das Glas vorsichtig über die Spinne stülpen und fest gegen den Untergrund drücken. Dann vorsichtig die Pappe zwischen Untergrund und Glas schieben, damit die Spinne gefangen ist.
8. Spinne retten: Pappe und Glas fest gegeneinander pressen und nach draußen tragen. Dort die Pappe entfernen und das Glas ausschütten.
Wirklich angstfrei bin ich immer noch nicht, aber ich habe meine Spinnenangst im Griff, rette tapfer Spinnen mit dem Glas und mache dabei ein wissenschaftliche GutMenschenGesicht. Natürlich kann man den Kindern nichts vormachen und sie bemerken meine Phobie, aber ich erkläre mein training und meine irrationale Angst und dann lachen wir gemeinsam über meine SpinnenNeurose.
Auch Mütter haben Schwächen!
Ich finde es interessant, wie beruftätige Frauen im Beruf mit ihren Kindern umgehen.

photo credit: Faithful Chant [ back ]
Es gibt den FrauenTyp “KinderTotSchweigen”, der nie und niemals von seinen Kindern erzählt, der niemals einen Termin aus familiären Gründen absagen würde und der im Urlaub Tennis spielt und alleine segelt, während die Kinder fremdbetreut werden.
Es gibt den FrauenTyp “EntschuldigungDassIchKinderHabe”, der eigentlich Karriere macht, der auch abends und am Wochenende erreichbar ist und der sich sehr männlich unemotional gibt. Dieser Typ entschuldigt sich, dass der Hort an Rosenmontag geschlossen hat und hält das für ein Problem.
Es gibt den FrauenTyp “HabtVerständnisFürMichDennIchHabeKinder”, die glauben, nur weil sie Kinder haben, müsse sich die Welt um sie drehen, sie bewundern und sie von jeder terminlichen Verantwortung freisprechen. Dieser Typ verlangt unmenschliche Kollegialität ohne selber andere Kollegen zu unterstützen.
Ich möchte Mut machen für den FrauenTyp “KinderUndBerufLäßtSichNichtTrennen”. Ich habe soviele Vorteile dadurch, dass ich von und mit den Kindern Verhaltensweisen lerne, die ich in der Moderation und der Beratung und im Coaching 1:1 einsetzen kann. Ich arbeite selbstbewußt und qualitativ hochwertig, dafür gehe ich aber auch ganz selbstverständlich mit meinen Anforderungen durch die Familie um. Ich erwarte kein Verständnis von meinen Kunden, verstecke mich aber auch nicht hinter der Maske BUSINESSFRAU.
Denn die Familie ist vom Beruf und umgekehrt nicht zu trennen. Alle Termine sind gleichberechtigt und so wie ich Kindertermine wegen beruflicher Überschneidungen nicht wahrnehmen kann, nehme ich auch berufliche Termine wegen KinderTheatervorführungen nicht an.
Es ist nicht einfach, aber was ist heute schon einfach?
Aber ich finde, wir Frauen dürfen nicht jammern, sondern müssen anpacken und unseren Erfahrungen aus unserem ‘erfolgreichen kleinem Familienunternehmen’, das wir parallel führen, den gebührenden Raum einräumen.
Mich würde mal interessieren, wie Ihr mit der Kritik durch Eure Kinder umgeht?

photo credit: aussiegall
Eltern mit Kindern in einer bestimmten Entwicklungsphase können sicherlich mit mir ein Lied davon singen, dass Kritik an der Tagesordnung ist.
Und bei dieser Kritik wird sich dann noch häufig im Ton vergriffen.
Und das Schlimme:
75% der Kritik ist berechtigt, wenn man es darauf anlegt, offene Wunden zu finden, in die man Salz streuen kann.
Jede noch so kleine Nichtigkeit, jeder kleine Versprecher, jede nicht geschlossene Tür, jeder übervolle Mülleimer wird einem aufs Butterbrot geschmiert.
Jeden Tag, jede Stunde und immer wieder.
Mal kann man ja darüber hinwegsehen,
mal kann man ja verständnisvoll lächeln,
mal kann man sich ja an das eigene ErwachsenWerden erinnern:
aber immer?
Immer geht das nicht!
Es ist so deprimierend, wenn die buchhalterische Schlampigkeit eines ganzen Jahres auf einen hernieder fällt.
Es ist erdrückend, wenn sich die eigene Organisation als ungenügend entpuppt.
Es ist erfrischend, wenn Kind3 bei der Sortierung der Kontoauszüge hilft.
Es ist Pech, wenn die Menge der blauen Ordner nicht fürs Abheften ausreicht.
Es ist ein blöder Zufall, wenn es ausgerechnet an einem solchen Tag auch noch regnet.
Ach was, Augen zu und durch: ist doch eigentlich nur Papier…..
Die Lohnsteueranmeldung habe ich am 18. abgegeben statt am 10.
Strafe = 20 EUR.
8 Tage zu spät.
Die Körperschaftsteuererstattung haben wir im November 2009 bekommen für Steuervorauszahlung aus 2008.
Zinsen = Keine
Fast 1,5 Jahre zu spät.
Und da soll man nicht verzweifeln? Da ist es doch die Gefahr groß, dass man sich von seinem Staat distanziert, der einen abkassiert, der mit zweierlei Maß misst und der diese Ungerechtigkeit noch für selbstverständlich hält.
Ich weiß derzeit nicht, ob ich die Selbständigkeit noch empfehlen kann und soll.
Bisher war ich mir ganz sicher:
für bodenständige Menschen, die sich gerne selber organisieren, die qualitätsbewußt und pflichtbewußt sind, für die Kundenzufriedenheit noch einen Wert darstellt, die nicht arrogant sind und ein gute Umgangsformen haben,
all denen habe ich sofort zugeredet und die Wege in die Selbständigkeit unterstützt.
Aber im Moment:
+ die Kreditvergabe ist der Horror für Selbständige. Es ist auch egal, ob man Freiberufler, Personen- oder Kapitalgesellschaft ist. Da hilft auch die Anweisung des Finanzministers ‘Seid nett zu den Mittelständler’ nichts.
+ Der Verbraucherschutz tötet Produktideen. Selbst Verträge schützen nicht mehr davor, dass der Verbraucher bei der Produktübergabe das Produkt auf Grundlage seiner aktuellen Stimmungslage prüfen darf und nicht mehr an die Vertragsgrundlage gebunden ist.
+ Die Steuerlast behindert Reinvestitionen. Wer verschachtelte Betriebs-Besitzgesellschaften-Konstruktionen und sonstige Firmenverstrickungen meiden möchte, weil er als Selbständiger gerne seine Firma selber überblicken möchte und unabhängig vom Steuerberater sein möchte, der stößt schnell an seine Investitionsgrenzen.
+ Der allgemeine Neid und sinnlose Kommentare wie ‘Du kannst doch alles abschreiben’ und ‘Du zahlst Dir Dein Gehalt ja selber aus, dann erhöhe es doch einfach’ lassen einen an manchen Tagen verzweifeln.
Wer wirklich Unternehmer ist, merkt es daran, dass er sich von meinem Gejammer nicht abschrecken läßt.
Jeder der jetzt Zweifel bekommt, sollte sich NICHT selbständig machen, denn der Wind weht rauher und je nach Geschäftsidee ist das Scheitern leider sehr teuer.
Sieben Jobs täglich bewältigen wir berufstätigen Mütter im Minimum, das ist wirklich kein Grund sich zu verstecken. Organisation, Abstriche und Leichtigkeit sind notwendig, um nicht unterzugehen.
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