7 Berufe prägen eine Frau
Normalerweise bin ich gerne und selbstbewußt Brillenträger. Außer im Sommer.

photo credit: backkratze
Einfaches Einkaufen wird zum HändezuWenigOptimierungsDesaster.
-Brillenetui auf, Brille rein, Sonnenbrille raus, Sonnenbrille aufsetzen-,
-Brillenetui auf, SonnenBrille rein, Brille raus, Brille aufsetzen-,
-Brillenetui auf, Brille rein, Sonnenbrille raus, Sonnenbrille aufsetzen-
-Brillenetui auf, SonnenBrille rein, Brille raus, Brille aufsetzen-
-Brillenetui auf, Brille rein, Sonnenbrille raus, Sonnenbrille aufsetzen-
Ich beneide alle, die sich einfach die Sonnenbrille in die Haare schieben können.
Wird es einer Bundespräsidentenwahl gerecht, wenn die Kanzlerin daraus eine Vertrauensabstimmung für die eigene Koalition macht?
Wird es einer Bundespräsidentenwahl gerecht, wenn die Macht der Kanzlerin an der Einflussnahme auf die Abstimmung gemessen wird?
Wird es Deutschland gerecht, wenn das Wahlergebnis am Willen der Umfragemehrheiten herum manövriert wird?
Wird es der Demokratie gerecht, wenn eine Abstimmung nach freiem Wissen und Gewissen nicht gewünscht ist und Anderswählende als ‘Abweichler’ abgestempelt werden?
Ich fürchte, die Antworten gefallen mir nicht besonders :-(
Die Unternehmerin kennt diese Zweifel und Ängste gut: keine Aufträge und die plötzliche Angst vor dem Scheitern, vor dem Konkurs, die aufkeimenden Selbstzweifel und die finanziellen Engpässe.

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Doch als Unternehmer, als Selbständiger darf man sich diesen Ängsten nicht hingeben. Man muss ihnen selbstbewußt begegnen und die Zeit ohne Aufträge sinnvoll nutzen.
Das schreibt sich so leicht nieder, ist aber dennoch sehr schwierig. Manchmal denke ich, dass sich erst in einer auftragsschwachen Phase wirklich zeigt, in wem Unternehmereigenschaften stecken.
DENN:
Eine Zeit ohne Aufträge ist fruchtbar und nicht furchtbar und birgt Chancen, die man nutzen muss.
1. Die auftragsschwache Phase nicht überbewerten:
Als Unternehmer muss man in HalbjahresZyklen denken, besser noch in Jahresumsätzen rechnen und eine mittelfristige Planung von 5 Jahren haben. Nur weil ein Monat weniger Umsätze gebracht hat, geht noch nicht die Welt unter, wenn die JahresGesamtumsätze stimmen. Erst einmal in Ruhe rechnen und die aktuelle Auftragslage prüfen.
2. Sich über Zeiten ohne Aufträge nicht aufregen:
Die ruhige Zeit sollte man als Chance nutzen, um kreativ zu sein. Das kommt nämlich im hektischen Tagesgeschäft oft zu kurz. Jede Aufregung nimmt die Kraft, um zielführend über neue Konzepte nachzudenken oder neue Aufträge zu aquirieren.
3. Das Kundenpotential nutzen:
Es lohnt sich immer, die Bestandskunden anzusprechen und ihnen einen Floh ins Ohr setzen, damit sie vielleicht noch etwas beauftragen. Keinesfalls sollte man seine Zeit mit Kaltaquise vergeuden, sondern sich auf interessierte Kunden konzentrieren.
4. Nicht schmollen und mit der Welt grollen:
Man muss sich zeigen und darf sich nicht schmollend über die Gemeinheit der Welt zurückziehen und abwarten.
Ein Unternehmer muss immer vorwärts blicken, auch wenn vorne machmal nichts zu erkennen ist.
5. Present sein:
Gerade in Zeiten mit wenigen Aufträgen hat man die Zeit sich zu zeigen, auf Messen aufzutreten, Artikel für Fachzeitschriften zu schreiben, Aktionen im Internet aufzubauen etc. Wenige Aufträge bedeutet nicht, dass das Firmenkonzept schlecht ist.
6. Internetauftritt überarbeiten:
Der Internetauftritt sollte immer aktuelle sein, Referenzen zeitnah ergänzt werden und die Leistungsprofile immer ansprechend sein. Häufig fehlt die Zeit für Aktualisierungen, da lohnt sich die auftragsschwache Zeit für ein Redesign.
7. Buchhaltung prüfen:
Liquiditätspläne, Projektforecast, Projektretabilitäten, nicht immer reicht die Zeit, um die Aussagen dieser Kennzahlen richtig zu deuten und die notwendigen Konsequenzen daraus zu ziehen. Die neu geschenkte Zeit sollte man gewinnbringend einsetzen, um aus den Zahlen neue Firmenstrategien abzuleiten.
8. Firmenkonzept hinterfragen:
Nicht nur unter der Dusche oder am Nordseestrand kann man seine Gedanken laufen lassen und sich die Zeit nehmen, Firmenkonzepte, Produktpaletten, Firmenziele und Struktur zu überdenken. Oft gehen konzeptionelle Gedanken im Alltag unter und damit fallen Schwächen zu spät auf.
9. Panik ist heilsam:
Die aufkeimende Panik in auftragsschwachen Zeiten sollte man auf keinen Fall unterdrücken. Denn in jeder Angst wohnt eine Kraft, mit der man Dinge neu bewegen kann. Nur durch die Panik bin ich gezwungen über die Tragfähigkeit meiner Konzepte noch einmal nachzudenken und gegebenfalls nachzubessern.
10. Neue Ideen zu Ende denken:
Oft keimen neue Geschäftsideen auf, die aber im Alltag wieder untergehen oder als unbrauchbar verworfen werden. In ruhigen Tagen hat man die Zeit, auch irre Ideen zu Ende zu denken und ihr Potential zu prüfen. Eine auftragsschwache Zeit ist keine arbeitslose Zeit, aber man kann seine Schwerpunkte nocheinmal neu ordnen.
Es gibt erstaunlich viele Eltern, die Deutschland verlassen möchte, weil sie die deutsche Schulpflicht unerträglich finden.
Und es gibt genauso viele wenn nicht noch mehr Eltern, die nach Deutschland einwandern, nur damit ihr Kind in den Genuß einer deutschen Schulausbildung kommt.
Wo liegt die Wahrheit?
JEMAND hat die Tür des Gefrierfaches nicht richtig geschlossen. KEINER kann sich erinnern, NIEMAND hat etwas gefrorenes entnommen.
Die Unternehmerin reagiert sofort und bildet ein Team, dass die aufgetauten Waren sichtet, die Schäden feststellt und die Verwendung priorisiert, Excellisten führt und diskutiert.
Die Erziehrin schimpft einfach mal so in die Runde.
Die Finanzmanagerin schlägt die Hände über dem Kopf zusammen und errechnet den finanziellen Verlust von verdorbener Ware.
Nur die Köchin ist von der Aufregung unberührt: denn sie kocht aufgetautes Rindfleisch, backt angetaute Laugenstangen, brät Hähnchen und Fischstäbchen, wischt Tauwasser auf, wendet die Backofenfritten und rührt Kräuter unter.
Manchmal ist Pragmatismus das einzig Wahre!
Heute bin ich wieder über einen Shop gestolpert, der Businesspläne verkauft. Vorlagen für Unternehmenskonzepte hieß es dort großspurig. Selbst auf die Gefahr hin, dass mich nun alle BusinessplanVerkäufer steinigen werden, aber ich plädiere dafür, dass man Businesspläne selber schreiben muss statt sie zu kaufen.
Das Schreiben des Businessplan dient der Gedankenfindung, ist der Übergang des Brainstormings in ein ausformulierte Geschäftsidee, legt die Schwachstellen des Konzeptes offen.
Jede Idee, die sich im Businessplan nicht formulieren läßt ist entweder noch nicht ausgereift oder lückenhaft oder eben einfach unbrauchbar.
Aus meiner Erfahrung benötigt jede Idee diesen Reifungsprozess, hat jede Idee es verdient sich ausführlich mit ihrer Machbarkeit und ihren Risiken auseinander zu setzen.
Der Businessplan hat eine mehr oder weniger feste Struktur. Diese Struktur gibt es bei den IHK online-Seiten kostenlos. Alle darüber hinausgehenden Vorlagen sind nett, aber das Geld kann man sich sparen, denn das Denken nehmen einem die Vorlagen nicht ab.
Sinn macht, den selber geschriebenen Businessplan qualifiziert querlesen und verbessern zu lassen. Sinn macht auch, das Geld in eine qualifizierte Beratung zu investieren als das Geld für eine anaonyme Businessplanvorlage auszugeben.
Diesen Businessplan Check bieten manche IHKs kostenlos oder gegen geringes Entgelt an.
Auch ich lese gegen Geld Businesspläne, grabe mich in die Geschäftsidee ein, spiele den kritischen Banker oder den reichen Onkel und hinterfrage Marktpotential und Liquiditätsplanung, versuche die Idee zu verstehen und mache madig. Häufig ist die Kritik schwer zu verdauen, aber besser die Kritik kommt von mir als von der Bank.
Die Kritik kann man aber nur dann positiv verarbeiten, wenn man den Businessplan selber geschrieben hat und nicht nur Vorlagen ausgefüllt und umformuliert hat.
Wir müssen alle den Gürtel enger schnallen.
Ich habe schon angefangen und bin sehr stolz auf jeden Zentimeter :-)
Die Beobachtungsfähigkeit und damit auch die Ausdrucksfähigkeit der Menschen verarmt immer mehr.
Man kann kaum dagegen an. Trotz InfoFlut wissen wir nicht mehr, sondern irgendwie weniger.
Alles was fliegt ist ein VOGEL. Keine AmselMeiseBuchfinkSpecht, sondern einfach VOGEL.
Alles was brummt ist eine BIENE. Keine WespeHummelStehfliege, sondern einfach BIENE.
Alles was ein Geweih hat ist ein HIRSCH. Kein RotwildDammwildSteinbock, sondern einfach HIRSCH.
In gleichem Maße verarmen auch die Adjektive. Wer nicht beobachtet, der verlernt wohl auch detailliert zu beschreiben.
Funktioniert irgendwas am PC nicht lautet die Fehlermeldung “Mein Computer geht nicht!” Alle EDVler können ganze Bücher damit füllen, welche irrwitzige Problem sich in Wirklichkeit hinter dieser Meldung verbirgt.
Gefällt das Kleidungsstück nicht, dann ist es “doof” einfach nur “doof” oder “uncool”, aber nicht ZukleinZuengDieFarbeStehtDirNicht.
Ich finde es wichtig, dass die Kinder die Vögel unterscheiden können, dass sie anhand der Schnäbelformen erkennen könne, welche Nahrung der Vogel verspeist, ich finde es beeindruckend, wenn die Kinder mit geschlossenen Augen die verschiedenen Geräusche bei Regen beschreiben können, ich staune, wenn die Kinder Geschichten entwickeln, deren Sätze nicht mit “Und dann, und dann und dann” beginnen dürfen.
Gestern saß ein prächtiger Eichelhäher in der Mittagspause auf dem KrankenhausInnenHof und war für alle anderen dann doch nur “ein schöner Vogel”.
Es kommt mir vor, als ob die Menschen regelrecht nach der WM gelechzt haben.

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Überall trifft man sich privat zum gemeinsamen Fußballgucken, die Kneipen haben zwar alle riesengroße neue Fernsehbildschirme angeschafft, aber die Gäste fehlen. Denn diese WM feiert man offensichtlich zu Hause, verbindet den Fußball mit einem Gartenfest oder einfach nur einem gemütlichen Treffen.
Zusammenkommen, für ein paar Stunden die Welt vergessen und Spaß haben: dafür werden die Fußballer bezahlt, um den Menschen vor den Bildschirmen diese Spiele zu liefern, damit sie ihr Brot für kurze Zeit vergessen können und statt dessen Chips essen.
Kann eine Nationalmannschaft diesen Druck aushalten?
Wenn man nie Sport gemacht hat, nun aber freiwillig am Wochenende um 0730 aufsteht, um in der kühlen Morgensonne SpeedMinton zu spielen bis der Schweiß läuft, dann ….
…dann ist man entweder in der MidLifeKrise
…oder man fühlt sich zu dick
…oder man glaubt die Jugendlichkeit damit zurückholen zu können
…oder man muss sich für irgendetwas bestrafen
…oder man will es sich noch mal kurz vor der Kiste so richtig beweisen
…oder es macht völlig unerwartet richtigen Spaß
…oder man ist übergeschnappt!
Ich tendiere zu letzterem :-)
Sieben Jobs täglich bewältigen wir berufstätigen Mütter im Minimum, das ist wirklich kein Grund sich zu verstecken. Organisation, Abstriche und Leichtigkeit sind notwendig, um nicht unterzugehen.
Wer hat was gesagt?