Warum sevenjobs?


In letzter Zeit häufte sich das Interesse von Kunden an meiner ‘Familienlogistik’. Immer wieder die Frage: ‘Wie vereinbaren Sie nur Familie und Beruf?’. Immer wieder gab es nur diesen Zweiklang: Familie kontra Beruf. Oder der Kommentar zu meinen Bürotagen am Freitag: ‘Ach wie schön, freitags arbeiten Sie ja nicht, da haben Sie ja immer ein schönes langes Wochenende!’. Und die drei Waschmaschinen, das Saubermachen, die Gartenarbeit, das Bügeln, das Basteln, das Spülen, die Umsatzsteuervoranmeldung : alles keine Arbeit?

Queso Mess

Creative Commons Licensephoto credit: Aaron Jacobs

Nein, Arbeit ist in Deutschland einzig und allein die bezahlte Arbeit, am besten im Angestelltenverhältnis, die Selbständigkeit ist immer noch ein bißchen suspekt und mit verträumten Ansichten verbunden.

Daher hier der Beginn eines Kampfes, der auf viele Mitstreiter hofft!!!

Wir machen im Minimum sieben Jobs jeden Tag inklusive der dahinterstehenden Logistik. Das alleine reicht schon, um auf sich und die Familie stolz zu sein. es gibt keine Trennung zwischen Arbeit und Familie, alles ist 1 und muss gemeinsam bewältigt werden und befruchtet sich gegenseitig. Die künstliche Trennung schaft Unzufriedenheiten, emotionalen Stress, Selbstvorwürfe.

Nein: die Erfahrungen aus diesen sieben Jobs müssen in jeden einzelnen Job einfliessen, nur so nutzen wir sie effizient.

Deshalb lasse ich auch meine Familienerfahrungen nicht aus der Arbeit heraus und ziehe die Erfahrungen aus der Arbeit mit nach Hause. Die Erfolge und Mißerfolge möchte ich hier berichten, damit viele Mut zu ihrer eigenen Stärke bekommen und im Erfahrungsaustausch untereinander neue Erfolge und Erkenntnisse erzielen.

Please feel free to comment whatever and whenever you feel it necessary!!

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8 Kommentare zu “Warum sevenjobs?”

  1. 1000Sunny
    27. Oktober 2008 um 00:56 Uhr

    Cool! Ich dachte schon wir wären alleine auf der Welt.
    Bei uns studiert die Mama und arbeitet (auch verträumtes Selbständigendasein) und Kinder.
    Und der Papa, der studiert auch, arbeitet (verträumter Selbständiger), programmiert Programme und betreut Kinder. Haushalt…? das muss zwischendurch gehen.
    Weiter so… es ist zu schaffen … man muss nur lange genug aufbleiben :)

  2. Petra
    27. Oktober 2008 um 11:48 Uhr

    @1000Sunny: niemand ist alleine, das macht es ja so schwierig :-)

  3. Andrea
    27. Oktober 2008 um 12:11 Uhr

    lol, was, nur 3 Waschmaschinen der Woche???

    Hut ab!

    (Selbstständige bloggende Mutter von 5 Kindern, einen Mann und ein Schwiegervater…)

  4. Petra
    27. Oktober 2008 um 12:16 Uhr

    @Andrea: ich bin getoppt! Super, bin auf Deine Erfahrungen sehr gespannt!!

  5. Javamom
    2. November 2008 um 14:23 Uhr

    Ha! Gut gesagt!

    Werde wieder mal vorbeischauen.

  6. Petra
    2. November 2008 um 14:55 Uhr

    @javamom: herzlich willkommen! Immer gerne :-)

  7. Doc Sarah
    18. Januar 2009 um 00:52 Uhr

    hab dein blog via monika birkner gefunden – and i am amazed! keep going strong – ich buch jetzt mal den feed-read von hier… ;-)

  8. Petra
    18. Januar 2009 um 16:18 Uhr

    @DocSarah: herzlich willkommen! Danke fürs feedAbo!

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