Karriereberatung: 7 Berufe prägen eine Frau
Liebe BäckereiFachverkäuferin,
Vielen Dank, dass Sie mir heute zwei Brötchen zusätzlich geschenkt haben, weil es Ihnen offensichtlich peinlich war, wie klein die Brötchen heute waren. Alternativ hätte ich auch mit Ihnen über den Preis feilschen können oder einen anderen Bäcker aufsuchen können.
So jedoch haben Sie mit minimalem Aufwand und minimalen Kosten Ihrem Bäcker den Umsatz von 10 Brötchen gesichert.
Und eine beeindruckte Kundin an die Bäckerei gebunden.
Außerdem hatten Sie das Glück, dass die von Ihnen verkauften Brötchen auch noch knusprig und schmackhaft waren.
Ich hoffe, Ihr Bäckermeister weiß Ihren Einsatz zu schätzen. Ich wünschte, Ihr Dienstleistungsgedanke wäre in der Gesellschaft weiter verbreitet, das würde dann manches vereinfachen und netter machen.
Ich wünsche Ihnen einen guten Tag
Ihre Frau sevenjobs
keine verwandten Artikel
Sylvia
15. März 2010 um 14:42 Uhr
Diesen Wunsch teile ich absolut ! Es könnte so schön sein, aber erstaunlich oft ist der Kunde nur Störenfried.
Ich kaufe auch gerne dort ein, wo die Verkäuferinnen ihren Job gut machen, und meide gewisse Läden. Wobei es tatsächlich hier in der Kleinstadt noch Einzelhandelsgeschäfte gibt, die so alteingesessen sind, dass sie Freundlichkeit anscheinend nicht nötig haben. Die Immobilien gehören den Inhabern und sind abbezahlt, die Kundschaft altert mit ihnen, aber dann, wenn Nachfolger gesucht werden, stellt sich heraus, dass der Laden eigentlich nur so vor sich hindümpelt.
Mich ärgert das unendlich, am allermeisten bei der Buchhandlung hier – tolle Lage, aber die Inhaberin ist sowas von gelangweilt, berät schlecht, und immer, wenn ich doch reingehe, habe ich den Impuls, die Regale mal ein bißchen besser zu sortieren *g*. Danke, bevor ich mich sinnlos aufrege, bleibe ich eben bei meinem Online-Dealer ;-)
.-= Sylvia´s last blog ..Machenschaften =-.
Petra
15. März 2010 um 14:58 Uhr
@Sylvia: Buchhandlungen haben es aber auch schwer. Welches Sortiment sollen sie vorhalten?
Ich liebe besonders den Satz: “Ne, das Buch haben wir gerade nicht da, aber ich kann es Ihnen bestellen!” Danke, dass kann ich auch alleine, ich wollte doch das Buch sogerne mal anfassen, bevor ich es kaufe.
Sylvia
15. März 2010 um 15:11 Uhr
Oh ja, wenn ich eine Buchhandlung betrete, möchte ich schön stöbern können ! Kann ich auch fast überall, nur ausgerechnet hier nicht :-(
Hier würdest du kein Buch anfassen, die Zielgruppe scheint mir eher bei ausgesprochen schlichten Leserinnen und Gelegenheitskunden zu liegen. Es gibt auch eine Ecke mit Bestsellern, aber die sind selten ansprechend präsentiert, meistens eher staubig und bäh.
An verkaufsoffenen Sonntagen ist nie geöffnet, obwohl die Buchhandlung direkt an der Shoppingmeile liegt, denn da muss die Buchhändlerin (+/- 30, wohnt bei den Eltern…) ihren Hund genießen. Ebenso darf man die Öffnungszeiten nicht so genau nehmen – 9.00 Uhr ist schon recht früh, und ab 30 Minuten vor Ladenschluss sollte man bitte nicht stören.
Das ist doch ärgerlich, das sind so berühmte Perlen….
.-= Sylvia´s last blog ..Machenschaften =-.