7 Berufe prägen eine Frau
Der BIOLaden uns gegenüber macht zu.
Das ist sehr bedauerlich, aber wir müssen uns da auch an die eigene Nase packen.
Hat die Köchin nicht nur dann den Salat dort gekauft, wenn er beim Großeinkauf vergessen worden war?
Hat die Finanzmanagerin nicht die Kinder getrimmt, das größte Brot für den günstigsten Preis dort zu kaufen?
Haben wir nicht immer die Milch gekauft, die bereits am Kauftag ihr Midesthaltbarkeitsdatum verfallen hatte und somit zum halben Preis abgegeben wurde?
Den ganzen anderen Einkauf haben wir im Discounter erledigt. Dort wird ja mittlerweile das schlechte Gewissen durch den Aufdruck BIO ebenfalls bestens befriedigt. Und preislich macht es einen riesen Unterschied.
Die reinen BIOFreaks scheinen verschwunden zu sein.
Für mich ist der BIOAspekt gar nicht so ausschlaggebend wichtig, weil ich den Anbau und seine Tricks der BIOEtikettErschleichung nicht beurteilen kann.
Überzeugt haben mich jedoch die kurzen Lieferwege, weil hauptsächlich Produkte aus der Region in unserem BIOLaden verkauft wurden. Und wenn ein Apfel nicht weit reisen muss, dann kann er erstens länger am Baum reifen und zweitens spart das TransportVerschmutzungen.
Hinzu kommt: durch den BIOLaden war die Parkplatzfluktuation sehr groß und die Unternehmerin hatte auch abends die Chance, einen Parkplatz in Hausnähe zu ergattern, weil immer mal wieder ein Käufer oder ein Mitarbeiter wegfuhr. Damit ist jetzt dann auch Schluß.
Und wir sind es selber schuld!
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Sieben Jobs täglich bewältigen wir berufstätigen Mütter im Minimum, das ist wirklich kein Grund sich zu verstecken. Organisation, Abstriche und Leichtigkeit sind notwendig, um nicht unterzugehen.
Sylvia
27. Januar 2010 um 09:44 Uhr
Hier in der Kreisstadt hat vor einigen Wochen eine weitere Filiale eines landesweit expandierenden Bio-Supermarkts eröffnet. Ich war kürzlich dort, es war ein blogtaugliches Ereignis :-)
Wir können zum Glück vieles selbst anbauen (mein Mann hat einen “Acker” gepachtet, er ist verhinderter Bauer *g*), und wir haben einen guten Wochenmarkt vor der Haustür. “Bio” gibt es bei uns manchmal, Discounterobst und -Gemüse eher nicht. Müsli, Brot und anderes ist bei uns meistens ganz unbiologische Supermarktware, denn in diesen Mengen, die man als Familie braucht, ist das für uns sonst schlicht zu teuer. Da überstimmt der Geldbeutel das Gewissen.
Ich hatte aber in diesem Biosupermarkt den Eindruck, dass der Laden gut läuft. Kreisstadt, trotz Wirtschaftskrise noch immer wohlhabender Speckgürtel von Stuttgart, und offensichtlich viele sehr gut betuchte Kunden – der Laden war sehr gut besucht, die Leute vor mir an der Kasse hatten heftige Beträge zu bezahlen. Allerdings sah es nicht so aus, als würden sie mehrere Menschen zu ernähren haben.
Irgendwann demnächst schreibe ich mehr dazu ;-)
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Frische Brise
27. Januar 2010 um 12:43 Uhr
Wo ich wohne hat auch eine Bio- Company neu eröffnet.
Ich habe nicht gern in unserem Bioladen eingekauft, weil es dort piefig, altbacken, lahm und schrumpelig war. Die sind irgendwann in den 70ern stehengeblieben.
Das betrifft die Waren sowie die Mitarbeiter.
Im neuen Biosupermarkt gefällt es mir persönlich einfach besser.
Frische Brise´s last blog ..Pommes
Micha
28. Januar 2010 um 10:02 Uhr
Der Trend geht wohl zu größer, heller, schöner. Bei uns haben sich auch die normalen Bioläden schon darauf eingestellt und kräftig renoviert. Allerdings ist und bleibt “Bioladen” einfach teurer und ist bei den Mengen, die man in einer fünfköpfigen Familie braucht, nicht machbar. Von daher: Biokiste mit Obst und Gemüse, die einmal pro Woche geliefert wird, ab und zu Besonderheiten wie Käse oder Essig – ansonsten: Supermarkt.
Micha´s last blog ..Kaffe Fassett – Socken