Karriereberatung: 7 Berufe prägen eine Frau
Und wieder bin ich drauf reingefallen. Auf mich selber.
Nach Wochen der Ausgeglichenheit, des partnerschaftlichen Miteinanders, des gemeinsamen Kicherns und guter Gespräche dachte ich doch tatsächlich, Kind1 und ich seien befreundet.
Um heute endlich den notwendigen enttäuschenden Rückschlag zu erleiden und doch wieder belehrt zu werden:
Freundschaft -so wie Freundinnen- zwischen Mutter und Kind gibt es nicht, es gibt nur MUTTER und KIND.
Und das wird wohl auch so bleiben.
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ruediger
29. Juni 2009 um 21:44 Uhr
Freundinnen zanken doch auch hin und wieder, oder sind sich uneinig. Deswegen sollte niemand eine Freundschaft in Fragen stellen. Nein?
Ok, ja… es gibt Umstände, da werden sich Freundinnen im Zank spinne feind.
.-= ruediger´s last blog ..iPod =-.
Micha
30. Juni 2009 um 10:50 Uhr
Man kann sich ja auch in der Mutter-Kind-Konstellation gut verstehen, gemeinsam lachen und tolle Gespräche führen. Das ist ja sogar überaus wünschenswert. Trotzdem ist Freundschaft für mich etwas anderes.
.-= Micha´s last blog ..Wochenende / weekend =-.
Mario Carla
30. Juni 2009 um 14:07 Uhr
Hallo Petra,
das ist genau die Herausforderung wir Eltern heutzutage denken, dass wir und unsere Kinder Freunde sein müßten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass dem nicht so ist. Unseren Kindern ist mehr damit geholfen, dass wir ihnen bei Problemen zur Seite stehen und eben auch sagen, wo es lang geht.
Freunde haben sie genug in der Schule, im Kindergarten und wo auch immer.
Ich denke, dass das immer Freund der Kinder sein die Quelle für viele Probleme ist.
Ich weiß es ist nicht leicht der Versuchung zu wiederstehen, aber es hilft.
Lieben Gruß
Mario Carla
Petra
30. Juni 2009 um 21:17 Uhr
@MarioCarla: ja, rational weiß ich ganz genau, dass Mütter Glucken sind, dass Mütter versuchen zu beschützen, dass Mütter die Einhaltung von Regeln fordern. Das alles verläuft meistens freundschaftlich und ich glaube, es gibt für Kinder nichts peinlicheres als wenn die Eltern sich als Freunde aufführen. Aber dennoch, manchmal, ganz manchmal könnte man al dass doch fast vergessen….
Petra
30. Juni 2009 um 21:19 Uhr
@Micha: Ja, definitv: Freundschaft ist etwas anderes. Mutter sein ist mehr und gleichzeitig weniger, ist freundschaftliche Unterstützung und gleichzeitig loslassen. Aber manchmal, ganz manchmal ähnelt es sich so….
Petra
30. Juni 2009 um 21:21 Uhr
@ruediger: Aber Freundinnen sind gleichberechtigt: sind das Mutter und Kind? (Um so richtig Abzuzicken muss man ncht befreundet sein :-) )
1000Sunny
1. Juli 2009 um 00:58 Uhr
Hi, wir haben auch gerade eine schwere Zeit mit Chopper (wenn Dich das tröstet).
Dennoch denke ich, dass Eltern natürlich die Freunde ihrer Kinder sein sollten. Ich finde das auch gar nicht peinlich (natürlich in der Schule mit ihrem ganzen Peersozialisationsmüll ist das natürlich peinlich – aber Du weißt ja, was ich von Schule halte ;) ).
Ansonsten ist es doch mit unseren Freuden auch so, dass wir uns streiten oder wenn sie etwas machen, das wir für dumm halten, dann sagen wir es ihnen. Und dann gibt es manchmal wieder Streit.
Für mich ist das zumindest so, ich sehe den Unterschied zwischen Eltern und Freunden nicht.
.-= 1000Sunny´s last blog ..Erdkunde =-.
Mario Carla
2. Juli 2009 um 11:35 Uhr
Hallo 1000Sunny,
da habe ich dann doch mal eine Frage: Sind bzw. waren Deine Eltern deine Freunde?
Ich glaube, dass ist heutzutage wirklich ein Problem, dass wir Eltern versuchen zu sehr Freund mit unseren Kindern zu sein und dann nicht den nötigen Abstand haben, um unpopuläre Entscheidungen (zumindest für unsere Kinder) durchzusetzen.
Gruß Mario
1000Sunny
5. Juli 2009 um 18:51 Uhr
Ich glaube nicht, dass es ein Problem ist, dass Eltern und Kinder Freunde sind. “Unpopuläre” Entscheidungen gibt es auch unter Freunden. Das Freunde-Element macht nur aus, dass die Kinder auch unpopuläre Entscheidungen treffen und durchziehen dürfen (z.B. “Geht ihr mal spazieren – ich bleib jetzt hier”).
Wahrscheinlich gibt es auch hin und wieder kleine Abweichungen vom Freunde-Verhältnis. Dennoch haben Kinder eine Gleichberechtigung als Menschen verdient und sollen sie nicht deswegen verlieren, weil sie schwächer sind.
.-= 1000Sunny´s last blog ..Ein Tribut für Norbert – Die dunkle Stadt =-.