Karriereberatung: 7 Berufe prägen eine Frau
Immer diese Entscheidungen. Leider reicht unser Geld nicht für alle unsere Wünsche, und so ist jeder Kauf gleichzeitig ein Verzicht auf einen anderen Traum.
Was ist wichtig, was müssen wir unbedingt kaufen, was kann warten, was ist unnötig?
Jede Kaufentscheidung wird bespochen, priorisiert und dann darf es danach kein weinendes Auge mehr geben, dass man
Man muss sich immer vor Augen führen, dass man eine Menge Dinge haben könnte, wenn man dafür Einschränkungen in Kauf nimmt. Neid ist völlig unangebracht und Gram auch.
Natürlich könnte man ein teures Auto fahren, aber das würde bedeuten, dass wir uns finanziell knebeln würden, keinen Urlaub mehr machen könnten und nur noch für Auto und Krankenkasse arbeiten würden.
Es ist ganz allein unsere Entscheidung, dass wir uns für den Urlaub und gegen das Auto entschieden haben.
Natürlich könnte man in einem großen Haus wohnen. Wir hätten uns auf 30 Jahre so hoch verschuldet, dass es uns die Lebenslust abschnürte, uns aller Freiheiten beraubte und wir wahrscheinlich ein riesen Grundstück pflegen müßten. Wir wären verpflichtet, bis ans Lebensende abhängig beschäftigt zu sein und uns selber fremd zu werden.
Es ist ganz allein unsere Entscheidung, dass wir statt der Bank lieber andere Leute mit unserem Geld glücklich machen.
Natürlich könnten wir Designer-Kleidung tragen. Täglich würde ich meinen Lebensfrust in kleinen Boutiquen ertränken und mich mit neuer Kleidung selber für mein arbeitsreiches Leben belohnen. Sicherlich ist es ab und an sinnvoll, hochwertige Kleidung zu kaufen, weil sie dann nicht nur ein Kind, sondern vielleicht zwei Kinder lang getragen werden kann. Dann rentiert sich der teurere Kauf. Es ist ganz alleine unsere Entscheidung, dass wir statt teurer Kleidung lieber mal ins Theater gehen.
Ich freue mich über das Geld, das ich ausgebe genauso wie über das Geld, das ich sparen, denn beides ist wohl überlegt.
Wenn ich auch manchmal die Spontanität des Kaufrauschs vermisse, aber ich glaube, die habe ich ein bißchen verlernt! Dafür bewege ich mich frei und kenne keinen Neid.
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steffino
27. Januar 2009 um 09:08 Uhr
das bringt mich auf eine idee: es gilt, die finankrise als chance zur besinnung auf das wesentliche zu begreifen ;)
steffinos last blog post..dein weg
Schussel
27. Januar 2009 um 10:07 Uhr
Ganz ehrlich: ich denke, man sollte auch einfach froh sein, dass man sich “nur’” zwischen Holland und Wii oder Designerkleidung und Theater entscheiden muss – dass also überhaupt zwei eigentlich auch nicht lebenswichtige Sachen zur Diskussion stehen. Schlimmer wäre doch, wenn keine dieser Entscheidungen je anstehen würden, weil das Geld nur für das allernotwendigste reicht.
Schussels last blog post..Noch 10 Tage
Petra
27. Januar 2009 um 10:23 Uhr
@Schussel: ja, da hat Du Recht. Aber was ist das allernotwendigste? Das ist für jeden unterschiedlich. Auch Leute ohne viel Geld rauchen und kaufen Pampas statt ALDI-Windeln, das ist z.B. für mich unverständlich. Für andere ist unverständlich, dass man sich Bücher kauft, für das Geld würden andere Leute sich lieber Videos ausleihen. In vielen Haushalten,die ich kenne, die finanziell nicht so stark sind, steht mehr Elektronik als bei uns. Das ‘Allernotwendigste’ scheint also sehr subjektiv zu sein.
Schussel
27. Januar 2009 um 16:30 Uhr
Naja, auch wenn die Haushalte finanziell nicht so stark sind oder nicht so viel Geld haben, macht das die Elektronik und das Rauchen nicht notwendiger… das ist auch Luxus.
Ich meinte wirklich notwendige Dinge: ein Dach überm Kopf, Kleidung, die wärmt und mit der ich zur Arbeit gehen kann, gesundes und halbwegs abwechslungsreiches Essen, Strom, Wasser, Heizung, evtl. Telefon, Fortbewegungsmittel je nach Ort. Das braucht man, um die Grundbedürfnisse zu erfüllen – was darüber hinausgeht, ist für mich mehr oder weniger Luxus, über den ich froh bin.
Schussels last blog post..Noch 10 Tage