7 Berufe prägen eine Frau
cool, lese gerade von einem Experiment in Strasburg: dort gucken die Schüler seit Donnerstag 10 Tage lang kein Fernsehen.
Ob das bei uns wohl klappen würde? Die Verführung ist so groß, die Kinder ein bißchen KIKA gucken zu lassen, damit man selber in Ruhe schnell das Abendessen zubereiten kann oder das Meeting morgen vorbereiten kann.
photo credit: Mike Licht, NotionsCapital.com
Aber angeblich überlagert das ‘Fernsehen nach der Schule’ den Gehirnspeicher, so dass das Schulwissen vom Vormittag nicht mehr in das Langzeitgedächtnis eingespeichert werden kann, fernsehen macht dick und faul, Fernsehgucker rauchen öfter und sind krank und verlieren den sozialen Kontakt. Andererseits bildet fernsehen, bietet Unterhaltung, Abwechslung, Spannung und Abenteuer. Niemand wird den Kindern ernsthaft die ‘Sendung mit der Maus’ verwehren, oder?
Wieviel Fernsehen darf man also erlauben? Wir erlauben eine Kultsendung am Nachmittag und eine am Abend, dazu kommen noch die Nachrichten um acht. Bisher wirken die Kinder sozial noch ganz normal :-)
In Strasburg auf jeden Fall, sind nun die Schüler fröhlicher und augeglichener, die Familie unterhält sich wieder beim Abendessen, die Kinder haben mehr zu erzählen, weil sie was beim Spielen erleben.
Wieviel Fernsehen dürfen Eure Kinder gucken? Habt Ihr klare Regeln eingeführt, bestimmte Zeiten oder Sendungen, die erlaubt sind?
Ähnliche Artikel:
Sieben Jobs täglich bewältigen wir berufstätigen Mütter im Minimum, das ist wirklich kein Grund sich zu verstecken. Organisation, Abstriche und Leichtigkeit sind notwendig, um nicht unterzugehen.
Workingmum
1. Juni 2008 um 17:55 Uhr
Eine wirklich schwere Frage, vor allem, wenn frau so ein TV-Junkie ist, wie ich. Bis vor einem Jahr lief es bei uns noch wie folgt: die lieben Plagen durften jeden Andend eine 3/4 Stunde Kika schauen. Das Problem war aber, dass sie vorher gegessen haben sollten, was aber schwierig wurde,sobald wir irgendeine nachmittägliche Aktion hatten. Irgendwann wurde das Ganze zum Problem,als die Jungs panisch reagierten, weil ihr “Fernseh-Stündchen” schon vorbei war. Wir hatten die Schnau.z.e gestirchen voll und entschieden uns für eine Radikalkur: Unter der Woche gib es kein Fernsehen, freitag Abends ist dann Familien-Movie-Time mit Chips, Eis oder ähnlichem. Am Wochenende darf natürlich auch mal geguckt werden, ein muss ist die “Maus” am Sonntag. In den Ferien sehen wir das dann etwas lockerer. Positiver Effekt: Wir können jetzt immer alle gemeinsam Abendessen und auch das zu Bett bringen ist etwas entspannter.
Workingmums last blog post..Na, so was …
Petra
1. Juni 2008 um 18:34 Uhr
@workingmum: Solche Anfälle kenne ich auch, aber die sind jetzt vorbei, jetzt ist die Phase des Verhandelns: “wenn wir Sendung A nicht mehr schaffen, dann dürfen wir aber Sendung B gucken”. Macht die Sache nicht einfacher :-)