Karriereberatung: 7 Berufe prägen eine Frau
Das Leben verläuft in Höhen und Tiefen und wenn es gerade Tiefen gibt, dann zweifle ich an allem und jedem. Besonders an mir.
Obwohl ich viel leiste, kommt es mir dann so vor,
Damit die Erzieherin an solchen Tagen nicht untergeht, setzt sie sich mit der Unternehmerin hin und sie drehen den den Spieß um:
Unternehmerin: “Ja, es stimmt, dass vieles unerledigt bleibt, aber jetzt sieh die Situation mal positiv: was hast Du denn heute alles geschafft?”
Erzieherin:
“Ok: ich habe zwei Waschmaschinen Wäsche gewaschen und Wäsche zusammengelegt (aber noch nicht in den Schrank gepackt)
Unternehmerin: ” Halt, stop, nicht direkt wieder ins alte Schema zurückfallen und Negatives aufzählen. Die Wäsche ist zusammengelegt und noch nicht im Schrank, na und?”
Erzieherin:” Ich habe einen Projektplan erstellt und ein Meeting vorbereitet.
Ich habe ein halbes Buch gelesen.
Ich war in der Bücherei und habe danach mit allen Kindern ihre ausgeliehenen Bücher im Garten angeguckt.
Ich habe mit Kind1 einen Kräutergarten geplant.
Ich habe aus Zitronenmelisse einen Kräutersud gekocht, der antibakteriell wirken soll.
Ich habe Abendessen gekocht.
Unternehmerin: “Und was genau ist jetzt Dein Problem?”
In solchen Situationen darf man nicht kapitulieren, sondern im Gegenteil, sollte sich eine Freundin greifen oder professionelle Hilfe in Anspruch nehmen und die Wahrnehmung einmal umdrehen, sich neu positionieren und an der eigenen Wertschätzung arbeiten.
Wer viel leistet, braucht sich doch nicht zu verstecken, sondern manchmal nur einen kleinen Anschubser, um die sich wieder neu zu achten.
Es gibt so bestimmte Tätigkeiten, die werden unterschiedlich toleriert, abhängig vom Mann- oder Frausein.
Ich freue mich ja immer, wenn ich noch auf Unterschiede stoße, wenn ich auch nicht immer erklären kann, warum manche Klischess überleben und andere sterben.
Z.B. der Reifenwechsel.
Wenn ein Mann sagt, er fährt zur Werkstatt, damit diese die Winterreifen wechselt, welche Reaktion wird er von seinem Kollegen ernten?
Und im Gegenzug eine Frau: Wenn eine alleinstehende Frau sagt, dass sie die Reifen von einem KFZ-Mechaniker wechseln läßt?
Oder tapezieren. Wenn das Wohnzimmer neu tapeziert werden muss, gesteht man dann eher einem Mann oder einer Frau die Beauftragung eines Malers zu?
TweetBesonders im Urlaub finde ich meine eigene Verwandlung immer wieder faszinierend. Die Unternehmerin schwindet dahin und vergißt Passwörter und ihren Organisationsdrang. Sie läßt den Tag Tag sein und was passiert passiert. Getreu dem Rheinischen GrundGesetz: Wat kütt kütt!

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Die Köchin improvisiert auf dem Gasherd und bearbeitet die Finanazmanagerin, doch mal einen Restaurantbesuch zu spendieren. Selbst die Erzieherin läßt alle sieben grade sein und freut sich, wenn die Pfeile aus dem Blasrohr auf der großen Panoramaglasscheibe halten.
Wie schnell kan man sich wohl zurückverwandeln? Ob wir das bis Montag schaffen? :-)
TweetHat Euer Tag auch immer zu wenige Stunden?
Tweet“Vier Kinder, ein Unternehmen und der Haushalt, wie schaffen Sie das bloß alles?”
Tausendfach ist mir diese Frage schon gestellt worden, meinem Mann noch nie!
Zu Beginn fühlten sich die Unternehmerin und die Erzieherin bei dieser Frage gebauchpinselt, endlich mal jemand, der sie bewundert und anerkennt, was sie alles leisten.

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Doch mit der Zeit und zunehmender Lebenserfahrung entdeckte ich die Verklärung unserer Situation und den falschen Drang nach Perfektionismus hinter dieser Frage.
Und fühlte mich auf einen Sockel gehoben, der mir viel zu hoch war und von dem ich gar nicht mehr absteigen konnte.
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Dazu suchen sie sich andere Frauen, an denen sie irgendwelche vordergründigen Dinge bewundern, die sie selber nicht leisten können.
Warum bloß?
Seid stolz auf das, was Ihr geschafft habt; andere kochen auch nur mit Wasser!
Was für ein schönes Geschäftsmodell:
Frau AlaskaGirl hat es sich ausgedacht und ich glaube, dass es ausbaufähig ist:
Damit schlägt man drei Geschäftsmodelle in einem:
1. berufstätige Frauen vermieten ihre Kinder an unsere BurnOutProphylaxeVermittlungsstelle und wissen damit ihre Kinder gut betreut. Gleichzeitig schließen ihre Kinder die ersten wichtigen Kontakte in Großkonzernen und können bei späteren Bewerbungen bereits auf ihre jahrelangen persönlichen Kontakte verweisen.
2. die Kinder im Alter von 1 bis 6 werden stundenweise an die Manager vermietet, die in dieser Stunde, mit einer 100% Garantiezusage unseres Vermittlungsdienstes, mit nichts anderem beschäftigen werden als mit diesem Kind. Das Kind wurde entsprechend darauf vorbereitet, dass der freundliche Herr oder Dame mit ihm Eis essen geht und ganz toll Fußballspielen wird und es auch ruhig den Apfelsaft umwerfen darf, die Dame oder der Herr brauchen diese Erfahrung.
3. Überarbeitete Manager müssen sich nicht im Yoga verbiegen, sondern können sich sportlich betätigen und vergessen eine Stunde lang ihren Job. Das Kind wird sie so mit Beschlag belegen, dass sie danach erfrischt und mit freiem Kopf ihre Aufgaben unter ganz neuen Gesichtspunkten betrachten werden. BurnOut war gestern.
Einziges Problem: welche Mutter schickt ihr einjähriges Kind unbeaufsichtigt zu einem Manager ins Büro?
TweetWie reagierst Du auf die Frage: “Wie schaffst Du das bloß alles?”
Und macht es einen Unterschied, ob der Arbeitgeber oder Auftraggeber diese Frage stellt oder ob die Frage auf dem Spielplatz gestellt wird?
TweetUnser Rollenspiel vom Montag lautete:
Wenn die Chefin sagt:
“Es wäre schön, wenn Sie das schnellstmöglich erledigen könnten!”
bis wann möchte sie dann die Ergebnisse vorliegen haben?
Wie reagiert eine Frau auf diese Anweisung,
wie reagiert ein Mann?
Die Kommentare von Maja und AnJu haben die Sache genau auf den Punkt getroffen.
Gerade bei dieser Arbeitsanweisung, ob im Privaten oder im Geschäftlichen trennen sich häufig die weiblichen und männlichen Reaktionen.
Was meint eine Frau mit “schnellstmöglich”?
Die indirekte Rede der Frau versteckt hinter dem Begriff ‘Schnellstmöglich’ ganz klar und eindeutig und für jede andere Frau verständlich den Befehl, eine Arbeit umgehend zu erledigen. Die Chefin ist maximal bereit bis zum Abend des Folgetages zu warten, wird dann aber schon im Laufe des Tages sehr ungeduldig.
Frauen brauchen untereinander keine festen Termine, um sich zu verstehen. Zusätzlich sind Frauen auch immer bemüht, es allen Recht zu machen. Erhalten Frauen einen Befehl (Appellhörigkeit nennt das treffend eine Freundin), versuchen sie ohne Zeitverzug die Aufgabe zu erledigen.
Männer hingegen benötigen feste Strukturen und Termine. Männer verstehen die indirekte Sprache der Frauen nicht immer. Männer denken in Problem-Lösungs-Sparten und nicht in ungenauen emotionelen Bereichen.
Männer reagieren häufig wirklich nicht auf “schnellstmöglich” im weiblichen Sinne. “Schnellstmöglich” ist für sie kein fester Termin, sondern ein vager Wunsch, der andeutet, dass die Aufgabe dann erledigt werden darf, wenn die Prioritäten es erlauben. Und das kann irgendwann sein…..
Ich empfehle daher aus leidvoller Erfahrung:
wenn Ihr eine Aufgabe zu einem bestimmten Termin erledigt haben wollt, dann nennt den Termin.
Anders als eine Frau fühlt sich ein Mann dann nicht unter Druck gesetzt, sondern er sortiert den Termin in seinen strukturierten Ablauf ein, kennt das Problem und die Lösung und richtet sich danach. Er fühlt sich erstaunlicher Weise in den seltesten Fällen bevormundet.
Ich finde, dass erleichtert das Zusammen Arbeiten und das Zusammen Leben ganz ungemein. Ich kann es üben, klare Ansagen zu machen und erspare mir damit meine unnötige Erwartungshaltung, die zwangsläufig enttäuscht wird und mich dann frustriert.
Sich seiner indirekten Sprache bewußt zu werden bedarf einiger Übung und Selbstreflexion, aber mit ein bißchen Anleitung tritt eine spürbare Verbesserung (nämlich durch positive Reaktionen der männlichen Umwelt) bereits nach wenigen Trainingsstunden ein.
Wenn die Chefin sagt:
“Es wäre schön, wenn Sie das schnellstmöglich erledigen könnten!”
bis wann möchte sie dann die Ergebnisse vorliegen haben?
Wie reagiert eine Frau auf diese Anweisung,
wie reagiert ein Mann?
TweetWas sind schon 15000 Tote in Japan und eine drohende Kernschmelze mit radioaktiver Katastrophe:
Knut, der Eisbär ist tot und Deutschland trauert.
Am Eingang des Zoos liegt ein Kodolenzbuch aus und im Internet bietet der Zoo eine Gedenkseite für Knut mit bereits 826 Einträgen.
Da spielt das Leben, das sind Dramen!!
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Wer hat was gesagt?