Manchmal ist mir das ganze social media zu weich, zu lieb, zu widerspruchslos.

Statt in einem Blog zu widersprechen, lösche ich ihn lieber aus meinem feedreader. So entgehe ich der Konfrontation und bin auch nicht gezwungen einen Standpunkt zu beziehen.

Immer wieder lese ich als Entgegnung auf einen Widerspruch: “Wem es hier nicht gefällt, der braucht ja nicht mitzulesen!” Das ist sicherlich richtig, aber wo kommen wir ohne Diskussion, ohne Dialektik  hin?

Jeder erzählt von sich, aber Kommunikation im Sinne von Rede und Gegenrede findet nicht statt.

Warum eigentlich nicht? Ist das zu anstrengend, ist das zu uninteressant, will man sich nicht festlegen?

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