Karriereberatung: 7 Berufe prägen eine Frau
Wenn der Kunde folgendes meldet:
“Ich habe alle Einstellungen gemacht, aber nun erscheinen viele Fehlermeldungen.
Bitte beheben Sie das Problem und liefern Sie umgehend eine zutreffende Funktionalität.”
darf ich dann antworten:
“Gerne beheben wir das Problem: bitte öffnen Sie das Fenster, stellen sich dann bitte auf die Fensterbank und dann guten Flug. Alternativ können Sie auch einen Blick in das AdminHandbuch werfen.”
Nein, niemals würde ich das antworten, stattdessen frage ich mich, was ich falsch gemacht habe in der Beratung, dass der Kunde nun an diesem Punkt nicht alleine weiter weiß und den Support benötigt.
Typisch Frau?
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ruediger
19. November 2009 um 13:44 Uhr
Unpräzise Fragestellung, keine Fehlermeldung, pauschales Herumgepienze, diktatorischer Anspruch. Klasse. Da ist man gleich motiviert ihm das Handbuch mitsamt dem Rechner um die Ohren zu schlagen.
Du weisst, dass Fehlermeldungen kein Ergebnis einer Beratung sind, sonder eine fehlerhafte technische Gelegenheit. Da greift etwas nicht zusammen, was es eigentlich aber tun müsste. Wäre es eine falsche Beratungshandlung, wäre die Kontaktaufnahme anders, so wie es dauert zu lange, die gewünschten Informationen sind nicht auf einem Schirm verfügbar, ausgegeben Informationen sind falsch oder entsprechen nicht dem Bedarf, etc.etc. Insofern sich aufgrund dessen sofort Sorgen über die Qualität der eigenen Beratungsleistung zu machen ist dann tatsächlich ein selbst auferlegtes Problem der Unternehmerin. ;)
Das Problem sitzt immer zwischen Bildschirm und Stuhlehne. :)
.-= ruediger´s last blog ..Sondermeldung – Puschelcontent =-.
Sylvia
19. November 2009 um 18:07 Uhr
Es ist sicher frauentypisch, dass du an deiner Beratung zweifelst. Die meisten Männer dagegen würden sich schlicht über die Dummheit des Kunden amüsieren, ohne weitere Selbstkritik.
Ich bemühe mich beispielsweise um übersichtliche und klar nachvollziehbare Abrechnungen. Anfangs habe ich sehr damit gehadert, wenn manche Kunden trotz Erklärungen einfach nix kapiert haben. Im Laufe der Jahre aber habe ich die Erfahrung gemacht, dass es manchmal gewisse intellektuelle Grenzen beim Kunden sind, und manchmal eine gewisse Bequemlichkeit: warum selbst nachdenken, wenn man es sich noch einmal vorkauen lassen kann ?
Kostet denn dein zusätzlicher Support den Kunden etwas ?
.-= Sylvia´s last blog ..Lazarettgemotze ! =-.