Karriereberatung: 7 Berufe prägen eine Frau
Beim Bloggen bauscht man Ameisen zu Elefanten auf, aber über die wahren Elefanten schreibt man nicht.
Dadurch entsteht ein verzerrtes Bild der eigenen Existenz und der eigenen Lebensprioritäten.
Wie gerne würde ich über die Elefanten berichten,
+ über den Umgang mit Kunden,
+ über Probleme mit der eigenen Verwandtschaft,
+ über Erlebnisse bei der Finanzierung solider Großprojekte,
+ über die eigene Unternehmensführung,
+ über den Frust, dass Mittelständler in der Presse erst ab 500 Mitarbeitern wahrgenommen werden
+ über den Aufbau eines soliden Eigenkapitalstocks und die daraus resultierende private finanzielle Einschränkung
+ über über über
Aber all das verbietet sich von selbst, denn es berührt die Intimsphäre anderer Leute oder gibt zu tiefe Einblicke in vertrauliche Daten. Deshalb muss man beim Bloggen lernen, die Grenzen sauber einzuhalten.
Andererseits: der Blick auf die Ameisen macht einem auch deutlich, dass es ganz viele wichtige Ameisen gibt und dass man gut daran tut, auch auf diese zu achten. Viele Ameisen bilden ein gutes Gegengewicht zu einem Elefanten.
Ich muss dabei immer an den alten Witz denken:
” Viele Ameisen greifen einen Elefanten an und klettern auf seinen Rücken. Der Elefant schüttelt sich, alle Ameise fallen runter bis auf eine. Da feuert die ganze Ameisenmeute die eine Ameise an: `Würg ihn, Willi, würg ihn`.”
So bleibt es also weiterhin bei den aufgeblasenen Ameisen, aber in dem Bewußtsein, dass eine Ameise auch mal von den Problemen mit einem Elefanten ablenken kann.
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ruediger
29. Oktober 2009 um 15:37 Uhr
Nun, es bliebe die Möglichkeit solche Elefantenbeiträge per Passwort zu schützen und nur ‘geeigneten’ Personen einen Zugriff einzuräumen, oder ein vollkommen anonymes Zweitblog zu gründen (z.b. haudrauf.wordpress.com). :)
.-= ruediger´s last blog ..nur 2 Züge =-.
Petra
29. Oktober 2009 um 16:10 Uhr
@ruediger: Ne, Passwortschutz paßt nicht ins Konzept, außerdem fühle ich mich selber von anderen Blogs dann immer so ausgeschlossen. Aber ein Zweitblog zum Abschimpfen klingt gut :-)
ruediger
29. Oktober 2009 um 19:17 Uhr
Ich hatte diese Antwort erhofft. ;)
.-= ruediger´s last blog ..nur 2 Züge =-.
Sylvia
30. Oktober 2009 um 09:30 Uhr
Diese Gedanken kenne ich nur zu gut !
Leider wäre ein “Elefanten-Zweitblog” (<- habe sehr gelacht) ein gewisses Risiko. Früher oder später entdeckt der eine oder andere Leser ja doch, wer dahintersteckt, und dann ist es aus mit der Anonymität.
Deshalb bin ich von dieser Überlegung wieder abgekommen.
Falls du ein Zweitblog eröffnest, bewerbe ich mich hiermit als Leserin ;-)
.-= Sylvia´s last blog ..Aufgeregt ! =-.
ruediger
30. Oktober 2009 um 13:14 Uhr
Der Vorteil eines *.wordpress.com Blogs ist, das man den komplett per Passwort schützen kann. Somit ist das www ausgesperrt. Sehr praktisch das ist.
.-= ruediger´s last blog ..Madrid de los Austrias =-.