Da gibt die Unternehmerin das Blog auf, sitzt zu Hause und fängt an, die Schreiberei zu vermissen (unter den feixenden Blicken der Erzieherin, zugeben kann sie es natürlich nicht, da macht sie sich ja unglaubwürdig) und da taucht aus dem Nichts ein Coach auf. Ein Coach, der sein auf dem amerikanischen Internetmarkt erworbenes SEO-Wissen auf dem deutschen Markt testen möchte. Der lernen möchte, der brainstormen möchte, der einen Projektzeitplan aufstellt und Ziele definiert.
Alles nach dem Herzen der Unternehmerin.
Nun hat sie keinen Grund mehr das Bloggen aufzugeben, kann sich hinter dem Coach verstecken, um nicht zugeben zu müssen, dass Bloggen auch ihr, auch ohne Ziele einfach so Spaß macht.

Und auch die Unternehmerin lernt und lernt und lernt:
social networks, branding, keywords, seo, metatags, was ist gut, was ist böse, was ist nutzlos, was wertvoll. Die Begriffe umrauschen sie nur so und sie taucht ein in den www-Nebel.
Denn mehr ist es wohl nicht: man kann seine ganze Zeit mit netzwerken und optimieren verbringen, 24 Stunden vor dem Rechner sitzen, tolle Theorien verfolgen, aber die Ergebnisse sind auf dem deutschen Markt nicht berauschend.
Aber dennoch:
es geht weiter hier und ich freu mich so.

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