Gestern fuhr ein altes Auto (nix Abwrackprämie, nix grüne Umweltplakette) vor mir mit dem Aufkleber:

nicht jammern, sondern kämpfen!

Daran mußte ich wieder denken als ich bei Frau DüneSieben über das Aufatmen gelesen haben und sie sehr zutreffend, wie ich finde, schreibt, dass es Wichtigeres gibt,

als ob die Schuhe zum Kleid passen.

Oder ein umgekippter Becher Kakao.

Häufig denke ich mir das auch. Wenn ich gerade mittendrin beim Schimpfen bin halte ich inne und schelte mich selber: “Muss dieser Aufstand jetzt sein? War das jetzt soooo schlimm?” Und höre auf zu schimpfen, setze mich und verhalte mich vernüpftig.

Häufig denke ich mich auch, dass sich die ganze Aufregung über irgendeinen Mist nicht lohnt, dass man statt dessen in der selben Zeit schon eine Lösung hätte erarbeiten können.

Als die Generation70+ anrief und beklagte, dass das Altpapier nicht abgeholt worden sei, z.B. Statt Weltuntergangsstimmung, einfach das Altpapier wieder rein holen und beim nächsten Mal wieder rausstellen.

Als der Kunde den avisierten Auftrag nicht erteilt hat, z.B. Statt Liquiditätsängsten lieber die freien Tage neu verkaufen oder die Unternehmensstrategie neu ausrichten.

Als Kind4 operiert werden mußte, z.B. Statt weinerliche ängstliche Mutter lieber die positiven Möglichkeiten nach der OP aufzählen und die Vorfreude auf ganz viel Eis schüren.

Alles Gute Ihrem Kinde, Frau DüneSieben!

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