Ich leide immer mit, wenn ich lese, dass beide Eltern so richtig krank sind und die ganze Logistik durcheinander gerät.

Wie jetzt bei Frau Antonmann gelesen. Allerdings sind die Kinder schon größer und die Oma lebt wohl auch am Ort, so kann man es den Kommentaren entnehmen.

Jede Krankheit ist natürlich doof, aber ich denke, mit kleinen Kindern und ohne Oma wäre man noch viel schlimmer dran.

Ich merke das bei uns ganz stark: was früher mit den Babys fast unleistbar war, nämlich krank sein und Kinderbetreuung, das wird jetzt leichter.

Bei 6 Personen kann immer mindestens einer einkaufen gehen, einer kochen, einer spielen, einer ans Telefon.Und wir haben leider keine Oma im Zugriff.

Ich kann mich noch gut erinnern, als wir vor Jahren zum ersten und einzigen Mal (toi, toi, toi) gemeinsam krank waren, wir Eltern, da hatten wir noch zwei Babys um uns, die sich nicht für KIKA interessierten, eines konnte gerade so und das andere noch überhaupt nicht die Treppe laufen.

Da wußten wir nicht ein noch aus. Da hätten wir das erste und einzige Mal die Generation60+ wirklich gebraucht, die nämlich zwecks anderer Besuche an genau unserem Krankheitshaupttag sowieso an unserem Wohnort vorbei gefahren ist. Aber die Generation60+ hatte keine Zeit anzuhalten.

Also haben wir uns jeder mit einem Baby ins Bett gelegt und auf ein Wunder gehofft. Und es trat ein: die Kinder schliefen einen jahrelangen Mittagsschlaf, so kam es mir vor, und wir erwachten ein bißchen gestärkt und hatten das Schlimmste überstanden. Und wir hatten es alleine geschafft und mußten uns bei niemandem permanent bedanken.

Hat immer alles auch seine Vorteile!

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