Karriereberatung: 7 Berufe prägen eine Frau
Ich leide immer mit, wenn ich lese, dass beide Eltern so richtig krank sind und die ganze Logistik durcheinander gerät.
Wie jetzt bei Frau Antonmann gelesen. Allerdings sind die Kinder schon größer und die Oma lebt wohl auch am Ort, so kann man es den Kommentaren entnehmen.
Jede Krankheit ist natürlich doof, aber ich denke, mit kleinen Kindern und ohne Oma wäre man noch viel schlimmer dran.
Ich merke das bei uns ganz stark: was früher mit den Babys fast unleistbar war, nämlich krank sein und Kinderbetreuung, das wird jetzt leichter.
Bei 6 Personen kann immer mindestens einer einkaufen gehen, einer kochen, einer spielen, einer ans Telefon.Und wir haben leider keine Oma im Zugriff.
Ich kann mich noch gut erinnern, als wir vor Jahren zum ersten und einzigen Mal (toi, toi, toi) gemeinsam krank waren, wir Eltern, da hatten wir noch zwei Babys um uns, die sich nicht für KIKA interessierten, eines konnte gerade so und das andere noch überhaupt nicht die Treppe laufen.
Da wußten wir nicht ein noch aus. Da hätten wir das erste und einzige Mal die Generation60+ wirklich gebraucht, die nämlich zwecks anderer Besuche an genau unserem Krankheitshaupttag sowieso an unserem Wohnort vorbei gefahren ist. Aber die Generation60+ hatte keine Zeit anzuhalten.
Also haben wir uns jeder mit einem Baby ins Bett gelegt und auf ein Wunder gehofft. Und es trat ein: die Kinder schliefen einen jahrelangen Mittagsschlaf, so kam es mir vor, und wir erwachten ein bißchen gestärkt und hatten das Schlimmste überstanden. Und wir hatten es alleine geschafft und mußten uns bei niemandem permanent bedanken.
Hat immer alles auch seine Vorteile!
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trampelpfade
29. August 2009 um 18:04 Uhr
Oh ja, wenn man die Generation 60+ braucht, ist sie nicht wirklich da. So wie bei einer unserer Omas, die andere ist zu weit weg (20 km mit Eimer auf dem Beifahrersitz sind wirklich zu weit!)
Aber wenn sie manchmal doch helfen, dann darf man sich sein Leben lang bedanken oder noch schlimmer das eine Mal tausendfach zurückzahlen.
Ich habe auch die Erfahrung gemacht, wenn es wirklich Not am Mann ist, dann können Kinder extremst brav sein. Sie spielen dann stundenlang alleine oder halten einen ewigen Mittagsschlaft. Kinder merken sowas und dann geht es auch. Ich weiß nicht wie oder warum, aber bei uns war es dann immer so.
(Mein Mann war in der Arbeit, wenn es mir mal schlecht ging)
Ja die Vorteile können sogar überwiegen, ich weiß daß meine Kids können, wenn es nötig ist und habe ein großes Vertrauen darin entwickelt.
.-= trampelpfade´s last blog ..Wandern =-.
Petra
29. August 2009 um 19:56 Uhr
Ich glaube, wenn man einen ‘Wie sind meine Erfahrungen mit der generation60+’-Blog aufmachen würde, dann kämen die dollsten Geschichten und Enttäuschungen zusammen. Ob wir wohl auch so werden? Mir graut davor…..
Mella
31. August 2009 um 08:04 Uhr
Ich glaube ganz fest daran, daß ich nicht so werde!!!!!
Zumindest hoffe ich daß ich vorher vom Partner und Freunden ausgebremst werde.
.-= Mella´s last blog ..Inghuimische.de =-.
Patricia
31. August 2009 um 22:16 Uhr
Oh, Sie auch mit so einer egomanen Generation60+ gestraft? Unsere ist, wenn man sie braucht, wahlweise im Urlaub, in der Oper, muss wichtige Arbeitsaufträge erledigen oder ist gerade selbst so fertig, krank und ausgebrannt, dass eine Mithilfe nicht möglich ist …
.-= Patricia´s last blog ..Wahlsonntag =-.
Petra
1. September 2009 um 11:36 Uhr
@Patricia: ich könnte Bücher schreiben, tue ich auch gerade in meinem Kopf, weil ich versuche herauszufinden, warum sie so geworden sind oder ob sie vielleicht immer schon so waren oder ob ich mich falsch verhalte. Wenn es nicht so intime Dinge wären, die so furchtbar bloßstellen, könnte man gut darüber bloggen.