Es gibt Unternehmer, die verstehen die Frage gar nicht, weil sie die geborenen Verkäufer sind.
Mit einer Selbstverständlichkeit und einem Selbstbewußtsein gehen sie auf Messen und auf Kongressen, bei einer Party, bei einem IHK-Treffen auf ihnen unbekannte Leute zu und erzählen ungefragt von ihrem Business und verkaufen sich und ihre Dienstleistung/Produkt.

Mir ist diese offene Art der Aquise leider nicht angeboren und ich muss sie mir erarbeiten.
Noch heute habe ich Skrupel, mich jemandem aufzudrängen. ich habe das Gefühl, alle Regeln der Gesprächshöflichkeit außer Acht zu lassen und damit mein Gegenüber zu verärgern.
Und damit bin ich schon auf der Verliererseite, weil ich Hemmungen habe, verhalten reagiere, nicht überzeuge.

Ganz anders ergeht es mir, wenn ich über Mundpropaganda empfohlen wurde und ich weiß, dass mein Gegenüber Interesse an meiner Dienstleistung hat. Dann hat alles Hand und Fuß, dann kann ich verkaufen, überzeugen, charmant sein.

Wie dreist darf, wie aufdringlich muss ich sein, um einen Kunden zu gewinnen?

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