Meetings sind in.

notes of a rock song
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Es vergeht kein Tag ohne Meeting, meist schlecht organisiert, ziellos und damit ergebnisarm. Diskussionen werden abgewürgt “das würde jetzt hier unseren Zeithorizont sprengen!”, kritische Fragen fehlen später im Protokoll, ein neuer Meetingtermin wird ‘zeitnah’ vereinbart.

Während des Meetings spricht einer und alle anderen starren in ihren PC und bearbeiten ihre Mails und warten auf die Häppchen. Ein unmögliches Verhalten aus meiner Sicht.

Sich zu treffen, um sich zu besprechen, sich auszutauschen, ist sinnvoll und produktiv, teilweise auch kreativ. Meist sind es die spontanen Meetings im Flur, die besonders erfolgreich, weil locker und unkonventionell, verlaufen.

  • Ich verlasse mittlerweile Meetings, die nicht auf den Punkt kommen und mich zu lange unproduktiv binden.
  • Ich verlasse Meetings, in denen sich Schlauschwätzer produzieren.
  • Ich verlasse Meetings, bei denen alle in ihr Notebook starren.
  • Ich verlasse Meetings, in denen es um Selbstbeweihräucherung und nicht um die Außensicht geht.

Ich selber bin ein Freund der Kurzbesprechung. Lieber davon mehrere als ein endlos Meeting. Die Kurzbesprechung hat bei mir auch keinen englischen Namen, denn der Inhalt ist wichtig, aber nicht der Titel.

Und ganz wichtig: ein paar Kekse und ne Tasse Kaffee anbieten!

edit: aus aktuellem Anlass: keine Kuchenstückchen anbieten, aus denen beim Reinbeißen rechts und links Sahne quillt :-(

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