Ich gehe nun schon seit 5 Jahren schwanger mit der Idee, einen Kindergarten zu gründen.

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Damals war alles fertig: Businessplan, Arbeitsverträge, Betreuungsvertrag, Gruppenversicherung, Banktermine. es ist damal gescheitert, weil wir keinen Vermieter gefunden haben, der bereit war, an einen Kindergarten und noch dazu Existenzgründer zu vermieten.

Ein Haus kaufen, was uns damals wie auch heute lieber wäre, ging finanziell nicht, weil wir keine Bank gefunden haben, die vom Erfolg des Kindergartens überzeugt war. Der Bankangestellte konnte sich nicht vorstellen, dass es Eltern gibt, die ihre Kinder für viel Geld in einen privaten Kindergarten geben.

Dabei gibt es in Bonn mehrere solcher Einrichtungen, die aus allen Nähten platzen. Aber nein, der Bankangestellte wußte es besser, hat die Existenz dieser Einrichtungen rundweg verneint und damit für ihn folgerichtig, unseren Kreditantrag abgelehnt.

Gleiches passiert heute wieder: egal mit wem ich spreche, niemand glaubt an den Erfolg. Entweder wird bezweifelt, dass es genügend Nachfrage gibt oder es wird bezweifelt, dass Badarf an privaten Einrichtungen besteht.

Das spornt mich an: ich werde mich also jetzt an die Zahlenanalyse machen, um erstmal darstellen zu können, dass Kindergartenplätze fehlen.

Ob und wieviele Eltern es gibt, die bereit sind, ihr Kind in einen unbezuschußten Kindergarten zu schicken, kann ich natürlich nicht evaluieren, sondern nur aus der Einkommensverteilung hier schätzend ableiten.

Die Unternehmerin läuft zur Hochform auf, die Erzieherin möchte m liebsten die Idee schon wieder verwerfen und als unerfüllbaren TRAUM abhaken.

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