Unser aller Leben ist rein auf Äußerlichkeiten ausgerichtet , da trifft einen die finanzielle Einschränkung sehr.

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  • Plötzlich ist der Carport leer, weil der Dienstwagen weg ist,
  • plötzlich fehlt das ESPRIT-Enblem auf dem TShirt,
  • plötzlich verbringt man die Osterferien zu Hause.

Die Freundinnen sind unsicher, ob sie noch grüßen sollen, die Kinder müssen den Hockeyverein verlassen und das OpernAbo wird gekündigt.

Schwupp, ist man aus der Küßchengesellschaft verschwunden und ist auf sich allein gestellt.
Obwohl man immer noch der selbe nette Mensch ist, wird man aufgrund der weggefallen Statussymbole abgewertet. Man steigt sozial ab.
Es klingt gemein, aber

  • manch einem, der immer zuerst meine Schuhe und den Wert meines Mantels taxiert, bevor er überhaupt erwägt mein Kind zum Geburtstag einzuladen, wünschte ich machmal für eine kurze Zeit einen solchen Absturz, um mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzukommen.
  • Manch einen, der mich nun grüßt nachdem er gesehen hat, welches Auto wir fahren, würde ich gerne weiterhin ignorieren, wenn nicht die Höflichkeit anderes geböte.
  • Manch einen, für den ich Luft bin, obwohl ich neben ihm stehe, möchte ich gerne aufrütteln und das Statusdenken aus ihm rausschütteln.

Ich bin für solches Statusdenken nicht gemacht!

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