Karriereberatung: 7 Berufe prägen eine Frau
Den Umgang mit Kleinkinder hatte ich bis jetzt ganz gut im Griff.

photo credit: aussiegall
Da wird mal gemotzt, da wird mal gebockt, aber im Großen und Ganzen wird man als Mutter gebraucht, ist die eindeutige Bezugsperson und kann sich durchsetzen.
Dann plötzlich, mit einem Schlag ändert sich das.
Geburtstag mitMutter feiern? Uncool und peinlich.
Shoppen gehen mit Mutter? Kind fühlt sich besser, wenn es alleine seinen Geburtstagsgutschein einlösen gehen darf.
Im dunkeln Bahnfahren? Kein Problem, ist doch cool.
Widersprechen? Muss permanent sein.
Schminken? Ist doch cool.
In die Schule gehen? Ist was für Weicheier.
Eben noch Mittelpunkt des Kinderlebens, wird man mir nichts, dir nichts, zur Seite geschoben und Kind kommt ganz gut alleine zurecht.
Auf der einen Seite bin ich stolz, denn genau das sollte die Erziehung erreichen.
Auf der anderen Seite bin ich traurig, weil ich plötzlich nicht mehr der wichtigste Mensch bin (und nicht mehr in alles eingeweiht werden).
Life goes on: wie schön und wie trennungsreich zugleich!
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steffino
23. Januar 2009 um 17:01 Uhr
emanzipaton der kinder, guter gedanke – das sollte sich in einigen bereichen mal rumsprechen…
steffinos last blog post..a national day of renewal and reconciliation
1000Sunny
23. Januar 2009 um 22:07 Uhr
In die Schule gehen ist was für Weicheier :) Das gefällt mir – das ist wirkliche Emanzipation.
Das mit dem Geburtstag und NichtEingeweihtWerden finde ich eher schade.
1000Sunnys last blog post..Bundesprüfstelle indiziert Blog
Petra
24. Januar 2009 um 09:24 Uhr
@steffino: die Kinder sind heute taff, die werden sich ihren Weg erkämpfen, denke ich.
@1000Sunny: ich finde es auch schade, aber ich denke, dass ist der normal Entwicklungsweg. Ich kann mich nur nicht dran gewöhnen, dass Pupertät nichtmehr mit 14 sondern schon mit 10 beginnt.
1000Sunny
24. Januar 2009 um 13:36 Uhr
Hi Petra,
das ist nicht der normale Entwicklungsweg. Vielleicht hast Du mal Lust Margaret Mead zu lesen.
Interessant könnte es auch sein etwas über die Motivation von Herrschern zu lesen – die Kinder so früh wie möglich aus der Familie abzuspalten und den Staat zur neuen Familie zu machen war schon immer Garant für leichte Regierbarkeit. Von der Entwicklungspsychologie ist das zwar nicht zu vertreten, da ja eine Entwurzelung weitreichende Konsequenzen hat, aber wo gehobelt wird, da fallen Späne.
Ich weiß noch, wie die Elterngeneration sich zu meiner Zeit entsetzt hat, dass Kinder jetzt mit 16 in die Pubertät kommen.
1000Sunnys last blog post..Bundesprüfstelle indiziert Blog
Petra
24. Januar 2009 um 14:00 Uhr
@1000Sunny: wieso ist das nicht der normale Entwicklungsweg? Kinder werden erwachsen und trennen sich von den Eltern, um ihr eigenes Leben zu leben. Ich verstehe leider den Kommentar nicht ganz. Wer spaltet die Kinder von der Familie ab? Nur weil das Kind nun ein paar Dinge alleine macht, ist es doch nicht gleich entwurzelt.