Heute morgen wache ich genüßlich auf, wundere mich, dass ich mich so ausgeschlafen fühle und staune, dass es draußen so hell ist.

Fog / Nebel
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SO HELL IST??????

Sonst ist es morgens nie hell, wenn wir aufstehen. Schnell die Uhr vor das brillenlose Auge gequetscht: halb acht!

Ein Schrei, ein Aufspringen, ein mieser Kreislauf, eine Hektik. Kind1 und 2 waren noch nie so schnell angezogen wie heute, Schulbrote schmieren (ausgerechnet heute hat die Köchin Brotscheiben, die vor lauter Stärke fest aneinander kleben), Brotbox packen, Wasserflasche füllen und los. Kind2, sonst eher ein Träumer, ist als erster fertig und saust los. “Bitte trotz Hektik alle Straßenregeln beachten” schreit die Krankenschwester noch seinem Rücken nach.

Kind1 meint, es sei eh zu spät, also lohne sich die Hektik nicht, also wäre es doch effektiver erst zur zweiten Stunden in die Schule zu gehen. Die Psycho-Therapeutin gibt ihm Recht, aber die zänkische Erzieherin meint, man dürfe solche laschen Sitten nicht durchgehen lassen. Also fährt auch Kind1 los und wird nur ca. 10 min zu spät kommen.

Jetzt noch schnell Kind3 und 4 wegbringen (die Erzieherin nimmt das AUTO, obwohl sie sonst immer propagiert, dass alle Wege, die man mit dem Fahrrad bewältigen kann, für das Auto verboten sind), auch schon viel zu spät, aber dank der Gleitzeitregelung in der Grundschule schaffen wir es noch, in der erlaubten Zeitzone anzukommen.

Die Unternehmerin hat sich alle Termine bereits abgeschminkt und sitzt nun leicht angeschächelt durch Krankheit zu Hause. Der Tag ist verkorkst, den ganzen Tag wird nun diese innere Unruhe anhalten, die ich immer habe, wenn ich in Hektik aufstehe. Mir fällt alles runter, ich vergesse die Hälfte, ich bin unkonzentriert und unstet. Hoffentlich ist bald Abend!

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