7 Berufe prägen eine Frau
Das Glas ist immer halbvoll und niemals halbleer: ohne diese positive Denke würde ich nur die Hälfte meiner Aufgaben schaffen. Aber diese positive Einstellung braucht positive Nahrung, die ich nicht jeden Tag aus mir heraus liefern kann.
Also nehme ich mir kleine Auszeiten (unter der Dusche, vor dem Einschlafen, beim Aufwachen), in denen ich bewußt aufzähle, wieviel Glück wir haben, was überhaupt nicht selbstverständlich ist. Manchmal sieht man ja den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr, dann muss man sich wirklich mal auf einen Tisch stellen und mal positive Fakten aufzählen:
vier Kinder
ALLE gesund
die Rosen blühen
die Fische leben noch
Vater und Mutter leben zusammen
keinen Hunger
kein Krieg
keiner friert
Aufträge
neue Ideen
Schulerfolge
und und und…..
Ich finde, dass einen solch eine Liste so stärkt, dass man mindestens drei miese Arbeitstage locker mit einem Lächeln übersteht. Man kann sich an sovielen kleinen Dingen erfreuen, wenn man nur mal genau hinguckt.
Dieses Gucken habe ich durch die Kinder nochmal neu gelernt und kann so auch aus einer wie künstlich aussehenden Rosenknospe Freude ziehen.
Ich brauche dieses Glück, um daraus Stärke und Ausdauer heraus zu saugen, die mein Leben möglich machen. Auch wenn es so kitschig wie bei Rosamunde Pilcher klingt……
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